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Crowdfarming: Europas größte Plattform für Bio-Direktverkauf

Crowdfarming: Europas größte Plattform für Bio-Direktverkauf

Die Plattform Crowdfarming entstand aus einer familiären Orangerie. 2010 beschlossen die Brüder Gonzalo und Gabriel, die nach dem Tod ihres Großvaters verlassene Orangerie wiederzubeleben, und setzten auf nachhaltige Anbaumethoden sowie ein System, bei dem Kunden einen Baum adoptieren. 2017 gründeten sie Crowdfarming, heute die größte europäische Plattform für den Direktverkauf von Bio-Produkten, mit nahezu 2 Millionen Nutzern und Tausenden Erzeugern in rund dreißig europäischen Ländern. Das Modell bringt Landwirte direkt mit Verbrauchern zusammen und will zeigen, dass eine regenerative Landwirtschaft möglich ist.

Die Geschichte von Crowdfarming begann nicht in der Welt der großen Online-Handelsplattformen, sondern in einer familiären Orangerie. Im Jahr 2010 beschlossen zwei Brüder, Gonzalo und Gabriel, die Orangerie ihres Großvaters wiederzubeleben, die nach dessen Tod verlassen worden war. Aus diesem Wunsch, einen Familienbetrieb wieder zum Leben zu erwecken, entstand ein landwirtschaftliches Abenteuer, das heute europaweit reicht.

Von Anfang an setzten die beiden Brüder auf nachhaltige Anbaumethoden. Sie entwickelten zudem ein besonderes System, bei dem Kundinnen und Kunden einen Baum adoptieren können, um dessen Ernte direkt zu erhalten. Diese unmittelbare Verbindung zwischen Erzeuger und Verbraucher sollte später zum Markenzeichen des gesamten Projekts werden.

Nachdem sie ihr Modell in der Orangerie erprobt hatten, gingen Gonzalo und Gabriel einen Schritt weiter. Im Jahr 2017 gründeten sie Crowdfarming, eine Plattform, die ihren Ansatz über den eigenen Betrieb hinaus ausweiten sollte. Heute gilt sie als die größte europäische Plattform für den Direktverkauf von Bio-Produkten.

Das Wachstum des Netzwerks zeigt, welche Dimension diese in einer Orangerie entstandene Idee angenommen hat. Die Plattform zählt inzwischen nahezu 2 Millionen Nutzerinnen und Nutzer sowie Tausende von Erzeugern in rund dreißig europäischen Ländern. Das Modell bringt diese Landwirte direkt mit den Verbrauchern zusammen, ohne den Umweg über die klassischen Vertriebswege.

Über die ökologische Dimension hinaus soll das System auch wirtschaftlich tragfähig sein. Für den Betreiber eines der beteiligten Höfe ist das von Crowdfarming geschaffene Vermittlungsnetz nicht nur nachhaltig, sondern auch rentabel. Der Ansatz versucht damit, den Schutz der Umwelt und die Wirtschaftlichkeit für die Erzeuger miteinander zu verbinden.

Das Prinzip der Baumpatenschaft wird vor Ort durch einfache Gesten greifbar. Ein aus Deutschland angereistes Paar übernimmt etwa die Patenschaft für einen Olivenbaum auf einem der Höfe der Brüder Urculo und besuchte die Orangerie, in der alles begann. Dieser Besuch veranschaulicht die persönliche Bindung, die die Plattform zwischen den Kunden und den von ihnen unterstützten Erzeugern schaffen möchte.

Hinter diesem Modell steht ein größeres Ziel. Die Verantwortlichen des Betriebs erklären, sie wollten anderen Landwirten zeigen, dass eine ökologische und regenerative Landwirtschaft möglich ist und zugleich einen Weg darstellt, Europa wirklich zu ernähren. Für sie ist das Projekt nicht nur ein Geschäft, sondern auch eine Botschaft über die Zukunft der Landwirtschaft.

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