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Eine ungewöhnlich frühe Hitzewelle hat Europa erfasst und auch die Vatikanstadt im Herzen Roms erreicht. Das italienische Gesundheitsministerium könnte die Alarmstufe Rot ausrufen, während die Temperaturen weiter steigen.
Eine ungewöhnlich frühe und intensive Hitzewelle hat weite Teile Europas erfasst. Die Temperaturen steigen rasant, die Luftfeuchtigkeit ist hoch, und auch die Vatikanstadt im Herzen Roms ist von der extremen Hitze betroffen. Es wird erwartet, dass das italienische Gesundheitsministerium die Alarmstufe Rot ausruft, sollten die Temperaturen weiter steigen.
In Frankreich werden am Freitag landesweit Temperaturen von über 30 Grad erwartet. Laut Météo France soll der Hitzeepidode jedoch in den nordwestlichen Regionen des Landes allmählich abklingen. Dennoch bleibt die Belastung für die Bevölkerung in weiten Teilen Südeuropas hoch.
Die Hitze macht auch dem Vatikan zu schaffen. Nach einer Audienz auf dem Petersplatz eilte der Papst einem Mann zu Hilfe, der beim Warten in der Schlange ohnmächtig geworden war. Der Vorfall unterstreicht die gesundheitlichen Risiken, die von der extremen Hitze ausgehen.
Touristen in Rom berichten von extrem hohen Temperaturen bei Besuchen historischer Stätten wie dem Kolosseum. Experten raten zu Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrillen und Schirmen sowie dazu, sich möglichst im Schatten aufzuhalten, um die Hitze erträglicher zu machen.
Meteorologen warnen, dass derartig frühe und intensive Hitzewellen im Zusammenhang mit dem fortschreitenden Klimawandel zunehmend häufiger auftreten könnten. Die aktuelle Episode stellt für diese Jahreszeit einen ungewöhnlichen Rekord dar, wie Euronews berichtete.