LIVE PROTOCOL
EET--:--:-- edition--.--.--

Zahl der grünen Arbeitsplätze in der EU auf 5,8 Millionen gestiegen

Zahl der grünen Arbeitsplätze in der EU auf 5,8 Millionen gestiegen

Laut Eurostat ist die Zahl der Arbeitsplätze in der grünen Wirtschaft der EU von 3,6 Millionen im Jahr 2014 auf 5,8 Millionen im Jahr 2023 gestiegen. Die Abfallwirtschaft ist der größte Sektor, gefolgt von der Energieeinsparung und den erneuerbaren Energien.

Die Zahl der Arbeitsplätze in der grünen Wirtschaft der Europäischen Union ist in weniger als zehn Jahren um mehr als zwei Millionen gestiegen. Laut aktuellen Daten von Eurostat gab es 2014 nur 3,6 Millionen grüne Arbeitsplätze, bis 2023 stieg diese Zahl auf 5,8 Millionen Vollzeitäquivalente.

Dies entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Anstieg von 5,5 Prozent. Allein von 2022 auf 2023 wuchs die Beschäftigung in diesem Bereich um 4,2 Prozent, von 5,6 auf 5,8 Millionen Vollzeitäquivalente. Die grüne Wirtschaft umfasst sowohl Umweltschutzaktivitäten als auch Ressourcenmanagement.

Der größte Bereich grüner Arbeitsplätze in Europa ist die Abfallwirtschaft mit fast einer Million Beschäftigten. An zweiter Stelle steht die Energieeinsparung mit mehr als 800.000 Fachkräften, gefolgt von den erneuerbaren Energien mit 785.000 Beschäftigten. Auch der Boden- und Grundwasserschutz spielt eine wichtige Rolle und beschäftigt fast 680.000 Menschen.

Die Produktion der grünen Wirtschaft in der EU hat sich in weniger als zehn Jahren nahezu verdoppelt. Im Jahr 2023 erwirtschafteten die Mitgliedstaaten insgesamt 1,33 Milliarden Euro, wobei der durchschnittliche jährliche Produktionsanstieg bei fast 8 Prozent liegt. Die Abfallwirtschaft stellt dabei die größte Einnahmequelle dar.

Die Beschäftigung in der grünen Wirtschaft reicht vom Umweltschutz, wie Abwasser- und Waldbewirtschaftung, bis hin zur Erzeugung erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz im Wohnungsbau. Diese Entwicklung zeigt, dass der ökologische Wandel in der EU nicht nur dem Klimaschutz dient, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und Jobmotor geworden ist.

Sources

Loading article...