In Berlin-Neukoelln ist ein Hindu-Tempel offiziell eroeffnet worden, und das mit einem grossen feierlichen Rahmen. Begleitet wurde die Eroeffnung von rituellen Taenzen und einem zeremoniellen Fest. Der Tag markierte den Abschluss eines langen Weges hin zu einem eigenen Gotteshaus fuer die Gemeinde.
Im Mittelpunkt der Zeremonie stand ein eindrucksvoller Moment. Ein Priester, der auf einem Kran stand, weihte die Turmspitze des Tempels. Dafuer verwendete er Wasser aus der Spree und aus dem Ganges, was die neue Berliner Heimat mit dem heiligen Fluss verband.
Hinter dem Bauwerk steht das Engagement der Glaeubigen selbst. Die Tempelanlage wurde auf Initiative der Berliner Hindu-Gemeinde errichtet. Damit ist der Tempel das Ergebnis eines Vorhabens, das aus der Gemeinde heraus getragen wurde.
Auch die Finanzierung lag in den Haenden der Gemeinschaft. Bezahlt wurde die Anlage aus Spenden, also aus den Beitraegen vieler Unterstuetzer. Der Bau war damit von Anfang an auf die Hilfe zahlreicher Menschen angewiesen.
Der Weg bis zur Einweihung war lang. Von der Spendensammlung bis zur jetzigen Eroeffnung vergingen mehr als 20 Jahre. Ueber zwei Jahrzehnte hinweg wurde damit auf diesen einen feierlichen Tag hingearbeitet.
Mit der Eroeffnung reiht sich der Tempel auch ueberregional ein. Der Tempel am Rande der Hasenheide zaehlt zu den groessten in Europa. Damit hat Berlin nun eines der bedeutendsten hinduistischen Gotteshaeuser des Kontinents.
