Am Freitag beginnt in Fulda der Hessentag, und mit dem Landesfest kommen viele Menschen in die osthessische Stadt. Pro Tag werden während der Veranstaltung rund 70.000 Gäste erwartet, die verköstigt und unterhalten werden müssen und für deren Sicherheit die Stadt ebenfalls sorgen muss.
Die Vorbereitungen sind inzwischen in den letzten Zügen. Die Stadt hat in den vergangenen Monaten ein umfassendes Sicherheitskonzept ausgearbeitet. Darin ist festgelegt, wo Barrieren und Sperren aufgebaut werden und an welchen Stellen es eine Zugangsberechtigung geben muss, weil es sich um sensible Bereiche handelt.
Ein weiterer Punkt des Konzepts betrifft die Lenkung der Besucherströme. Im Vorfeld wurde geplant, wo es voraussichtlich eng wird und an welchen Stellen die Gäste gezielt geführt werden müssen, damit es dort nicht zu gefährlichen Situationen oder zu starkem Gedränge kommen kann.
Zum Sicherheitskonzept gehören auch Fahrzeugsperren. Diese können nach Angaben des Herstellers Fahrzeuge mit einem Gewicht von über sieben Tonnen stoppen. Hunderte solcher Sperren werden überall in der Innenstadt aufgebaut, um den Veranstaltungsbereich gegen mögliche Gefahren abzusichern.
Trotzdem sollen Gäste auch mit dem Auto anreisen können. In Fulda wurden mehr als 10.000 zusätzliche Parkflächen ausgewiesen. Wer über die entsprechenden Straßen kommt, wird über ein Leitsystem dorthin geführt, von wo aus Shuttlebusse die verschiedenen Bereiche des Festgeländes anfahren.
Empfohlen wird allerdings die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr. Die Deutsche Bahn fährt während des Hessentags häufiger und mit längeren Zügen. Die sogenannte Hessentagsstraße beginnt zudem nur wenige Meter vom Bahnhof entfernt, sodass Gäste von dort aus schnell auf das Festgelände gelangen können.
