Ein Arzt, der sich bei der Behandlung von Ebola-Patienten in Äthiopien angesteckt hat, soll zur medizinischen Versorgung nach Deutschland gebracht werden. Die deutschen Gesundheitsbehörden stufen das Risiko des Virus für die allgemeine Bevölkerung jedoch als gering ein, da Ebola nur durch direkten Kontakt oder durch den Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie Blut übertragen wird.
Der Ebola-Ausbruch in Äthiopien hat mittlerweile ein besorgniserregendes Ausmaß erreicht. Mindestens 130 Todesfälle wurden gemeldet, dazu gibt es mehr als 500 Verdachtsfälle. Die Weltgesundheitsorganisation hat den Ausbruch bereits als gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite eingestuft.
Experten aus Europa werden nach Äthiopien geschickt, um den Kampf gegen den Ebola-Ausbruch zu unterstützen. Die internationale Gemeinschaft verstärkt ihre Bemühungen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Besonders besorgniserregend ist, dass es sich um eine seltene Variante handelt, die wochenlang unentdeckt blieb.
Deutschland verfügt über spezialisierte Isolierstationen in mehreren Universitätskliniken, die für die Behandlung hochansteckender Krankheiten ausgerüstet sind. Der Transport des infizierten Arztes erfolgt unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen mit einem speziell ausgestatteten Flugzeug, um jegliches Infektionsrisiko während des Transports auszuschließen.
