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Solarenergie deckt im Juni erstmals ein Viertel des EU-Stroms, Rekord vor der Atomkraft

Solarenergie deckt im Juni erstmals ein Viertel des EU-Stroms, Rekord vor der Atomkraft

Im Juni dieses Jahres hat die Solarenergie zum ersten Mal ueberhaupt ein Viertel des in der Europaeischen Union erzeugten Stroms geliefert. Mit einem Anteil von 25 Prozent an der monatlichen Stromerzeugung erreichte die Sonnenkraft einen Rekordwert und war damit in diesem Monat die groesste einzelne Stromquelle der Union, noch vor der Kernkraft mit 21 Prozent, dem Gas mit 15 Prozent, der Windkraft mit 14 Prozent und der Wasserkraft mit 12 Prozent. Die Kohle steuerte nur noch 8 Prozent bei. Noch im Juni 2021 hatte die Solarenergie lediglich 10 Prozent des EU-Stroms erzeugt. Die Sonnenkraft waechst Jahr fuer Jahr um mehr als ein Fuenftel und damit schneller als jede andere Energiequelle. Der Anstieg ist in allen Mitgliedstaaten zu beobachten, im Jahr 2026 haben bislang 18 EU-Laender neue Monatsrekorde aufgestellt, angefuehrt von Deutschland, Spanien und Polen.

Ein Meilenstein in der europaeischen Energiewende: Im Juni dieses Jahres hat die Solarenergie zum ersten Mal ueberhaupt ein Viertel des in der Europaeischen Union erzeugten Stroms geliefert. Mit einem Anteil von 25 Prozent an der monatlichen Stromerzeugung erreichte die Sonnenkraft einen Rekordwert und war damit in diesem Monat die groesste einzelne Stromquelle der gesamten Union, ein Novum, das den rasanten Aufstieg dieser Technologie unterstreicht.

Damit hat die Solarenergie erstmals saemtliche anderen Energiequellen hinter sich gelassen. Auf sie folgte die Kernkraft, die 21 Prozent des Stroms beisteuerte, vor dem Gas mit 15 Prozent, der Windkraft mit 14 Prozent und der Wasserkraft mit 12 Prozent. Die Kohle, lange ein tragender Pfeiler der Stromversorgung, spielte mit lediglich 8 Prozent nur noch eine untergeordnete Rolle im Strommix des Kontinents.

Das Ausmass des Wandels wird im Rueckblick besonders deutlich. Noch im Juni 2021 hatte die Solarenergie lediglich 10 Prozent des Stroms in der Europaeischen Union erzeugt. Innerhalb von nur fuenf Jahren hat sich ihr Anteil damit weit mehr als verdoppelt, ein Sprung, der zeigt, wie schnell sich die Erzeugungsstruktur des Kontinents in Richtung erneuerbarer Energien verschiebt.

Hinter diesem Rekord steht ein anhaltend kraeftiges Wachstum. In den vergangenen Jahren ist die Solarenergie in der Europaeischen Union Jahr fuer Jahr um mehr als ein Fuenftel gewachsen und verzeichnet damit das schnellste Wachstum aller Energiequellen. Kein anderer Energietraeger legt derzeit in einem vergleichbaren Tempo zu, was der Sonnenkraft einen immer groesseren Anteil an der Stromversorgung sichert.

Der Aufschwung beschraenkt sich dabei nicht auf einzelne Laender. Der Anstieg ist in allen Mitgliedstaaten der Union zu beobachten, was zeigt, dass es sich nicht um ein regionales Phaenomen, sondern um einen kontinentweiten Trend handelt. Im laufenden Jahr 2026 haben bislang bereits 18 EU-Laender neue Monatsrekorde bei der Solarstromerzeugung aufgestellt, ein weiteres Zeichen fuer die Breite des Ausbaus.

An der Spitze dieser Entwicklung stehen drei Laender. Deutschland, Spanien und Polen fuehren das Feld an und tragen mit ihrem starken Zubau massgeblich dazu bei, dass die Solarenergie unionsweit neue Hoechstwerte erreicht. Ihr Vorsprung verdeutlicht, wie unterschiedlich schnell die einzelnen Staaten den Ausbau der Photovoltaik vorantreiben und wie stark er inzwischen den gemeinsamen Strommix praegt.

Der Rekord vom Juni ist damit mehr als eine Momentaufnahme. Er markiert einen Punkt, an dem die Sonne zumindest zeitweise zur wichtigsten Stromquelle Europas geworden ist und fossile Energietraeger wie die Kohle zunehmend an den Rand draengt. Ob sich der Anteil dauerhaft auf diesem Niveau halten laesst, haengt auch von der Jahreszeit ab, denn die Sonneneinstrahlung ist in den Sommermonaten naturgemaess am hoechsten.

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