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Europol entfernt tausende Onlinebeitraege der iranischen Revolutionsgarde nach Terrorlisten-Einstufung

Europol entfernt tausende Onlinebeitraege der iranischen Revolutionsgarde nach Terrorlisten-Einstufung

Europol hat tausende Onlinebeitraege, Internetkonten und Links mit Bezug auf die iranische Revolutionsgarde entfernt. 19 Laender beteiligten sich an der Aktion, nachdem die EU die IRGC als Terrororganisation eingestuft hatte.

Europol hat tausende Onlinebeitraege, Internetkonten und Links mit Bezug auf die iranische Revolutionsgarde (IRGC) entfernt, einschliesslich deren Hauptkonto auf der Plattform X in der EU. Die europaeische Polizeibehoerde konnte dies tun, nachdem die EU die Revolutionsgarde im Februar offiziell als terroristische Organisation eingestuft hatte.

An der koordinierten Aktion beteiligten sich 19 EU-Laender. Die Terrorlisten-Einstufung gab den Strafverfolgungsbehoerden die rechtliche Grundlage, gegen die Onlineinfrastruktur der Gruppe vorzugehen. Laut den Ermittlern hatte die Garde ein hochgradig strukturiertes digitales Netzwerk aufgebaut, das sich ueber grosse Social-Media-Plattformen, Streamingdienste, Bloghostingseiten und unabhaengige Webseiten erstreckte.

Die Inhalte, die in mehreren Sprachen verbreitet wurden, umfassten politische Botschaften, verflochten mit religioesen Maertyrererzaehlungen. Auch KI-generierte Videos wurden weit verbreitet, darunter Videos mit Lobeshymnen auf die Revolutionsgarde und dem Aufruf zur Vergeltung fuer die Toetung des ehemaligen obersten Fuehrers des Iran, Ali Khamenei.

Die Aktion stellt einen der groessten koordinierten Schlaege gegen die digitale Infrastruktur einer als terroristisch eingestuften Organisation in der EU dar. Experten werten die Massnahme als wichtigen Schritt zur Bekaempfung der Radikalisierung und Propaganda im Onlinebereich. Die Ermittlungen zur weiteren Identifizierung und Entfernung von IRGC-verbundenen Inhalten dauern an.

Sources

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