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Der S&P 500 und seine gleichgewichtete Version erreichten beide Rekordhoehen. Das US-Verbrauchervertrauen sank im Mai. Analysten warnen, dass die Kluft zwischen Wohlhabenden und Geringverdienern parabolisch waechst.
Der S&P 500 stieg am Montag um 0,4 Prozent auf 5.706 Punkte und markierte ein neues Allzeithoch. Die Anleger reagierten auf erneuerte Hoffnungen auf ein Friedensabkommen im Nahen Osten. Auch der gleichgewichtete S&P 500 notierte auf Rekordniveau, was die Kritik an einer zu starken Konzentration auf Technologieaktien entkraeftet.
Die Oelmaerkte zeigten ein komplexeres Bild. WTI-Rohoel fiel auf knapp unter 94 Dollar pro Barrel, waehrend Brent-Rohoel um fast vier Prozent stieg und nahe der 100-Dollar-Marke notierte. Spot-Gold sank um 1,8 Prozent, waehrend die Rendite 30-jaehriger US-Staatsanleihen ueber fuenf Prozent verharrte.
Trotz der Aktienrally sank das US-Verbrauchervertrauen im Mai weiter. Die Sorgen der Haushalte ueber steigende Lebenshaltungskosten nehmen zu. Der Anstieg der Kraftstoffpreise trifft einkommensschwache Familien besonders hart, obwohl der Arbeitsmarkt stabil bleibt.
Peter Atwater von Financial Insights beschrieb die wachsende Kluft als eine K-foermige Wirtschaft, die ueber einfache Divergenz hinausgeht. Der obere Arm sehe fast parabolisch aus, waehrend das untere Bein in die Verzweiflung absinke. Die Spaltung umfasse mittlerweile zwei voellig getrennte Lebenserfahrungen.
Der KI-Boom hat dieser Angst eine neue Dimension hinzugefuegt. Geringverdiener betrachten kuenstliche Intelligenz als Nullsummenspiel. Republikanische Abgeordnete sorgen sich um die Zwischenwahlen, waehrend Analysten darauf hinweisen, dass eine Normalisierung der Benzinpreise selbst bei einer Wiedereroeffnung der Strasse von Hormus Monate dauern wuerde.