In der saechsischen Stadt Goerlitz, direkt an der Grenze zu Polen, hat eine schwere Gasexplosion ein Wohnhaus zerstoert. Drei Personen werden seitdem vermisst. Rettungskraefte durchsuchen die Truemmer des Gebaeudes mit Hilfe von fuenf Spuerhunden und Thermokameras.
Unter den Vermissten befindet sich ein 48-jaehriger Mann mit bulgarisch-deutscher Staatsbuergerschaft, der zu beruflichen Zwecken nach Goerlitz gereist war. Ebenfalls vermisst werden zwei Touristinnen aus Rumaenien im Alter von 25 und 26 Jahren. Der Ehemann einer der Frauen hatte das Gebaeude kurz vor dem Einsturz verlassen, um in ein Geschaeft zu gehen.
In dem Gebaeude befanden sich Zimmer zur Vermietung. Zwei weitere Maenner, die dort ein Zimmer gemietet hatten, befanden sich zum Zeitpunkt der Explosion in einem Restaurant und blieben unverletzt. Die Bergungsarbeiten werden durch weiterhin austretendes Gas erheblich erschwert.
Spezialisten schaetzen, dass bei den aktuellen Wetterbedingungen moeglicherweise verschuettete Personen bis zu 72 Stunden ueberleben koennten. Die deutschen Behoerden haben die Ermittlungen zur genauen Ursache der Explosion aufgenommen. Die Explosion ereignete sich am Sonntag und erschuetterte das Neubaugebiet.
