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Rock am Ring startet am Nürburgring mit rund 90.000 Besuchern

Rock am Ring startet am Nürburgring mit rund 90.000 Besuchern

Am Nürburgring bei Koblenz hat das Musikfestival Rock am Ring begonnen, eines der größten in Deutschland mit mehr als 70 Bands und rund 90.000 Besuchern. Die Tickets waren in Rekordzeit ausverkauft, der Campingplatz mit 1.200 Plätzen ist ausgebucht. Für die Region ist das Festival ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Auf dem Nürburgring bei Koblenz herrscht an diesem Wochenende wieder Ausnahmezustand. Bereits gestern hat dort das Musikfestival Rock am Ring begonnen, eines der größten seiner Art in Deutschland. Auf dem Programm stehen mehr als 70 Bands, und die Veranstalter rechnen mit etwa 90.000 Besuchern auf dem Gelände.

Nach Angaben der Veranstalter waren die Tickets in Rekordzeit ausverkauft. Längst ist das Festival in der Region zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden. Eigens für die Veranstaltung hat die Stadt sogar eine Einkaufshalle aufgebaut, um die Massen an Gästen versorgen zu können.

Allerdings sitzt das Geld bei vielen Besuchern nicht mehr so locker. Ein Student schildert, dass man sich als junger Festivalgast durchaus Sorgen über die Kosten mache. Mit allem Drum und Dran, also Essen, Trinken und Tickets, kämen schnell 500 Euro oder mehr zusammen, was man sich in der aktuellen Lage genauer überlege. Für ihn bleibe der Besuch dennoch ein Muss.

Der Andrang zeigt sich auch beim Übernachten. Der Campingplatz mit seinen 1.200 Plätzen ist nach Angaben aus dem Bericht vollständig ausgebucht. Für viele Fans gehört das Zelten auf dem Gelände fest zum Festivalerlebnis dazu und ist ein wesentlicher Teil des mehrtägigen Aufenthalts rund um den Nürburgring.

Von den Einnahmen profitiert nicht nur der Vermieter der Flächen. Dazu zählen auch die Hotellerie und Pensionen sowie Firmen, die wiederum für Reparaturen, Umbaumaßnahmen und Erweiterungen beauftragt werden. So entsteht eine relativ lange Kette von Unternehmen, die wirtschaftlich an Rock am Ring hängt und vom Festival mitverdient.

Die zuständigen Stellen schätzen, dass durch die Veranstaltung ein zweistelliger Millionenbetrag in die Hocheifel fließt. Damit ist Rock am Ring weit mehr als ein musikalisches Großereignis, denn das Festival lässt in der gesamten Umgebung spürbar die Kassen klingeln und stützt über das Wochenende hinaus die örtliche Wirtschaft.

Gerade für strukturschwache Regionen haben solche Festivals eine enorme Bedeutung. Sie wirken als wirtschaftliche Impulsgeber, steigern die Attraktivität des Standorts und schaffen zugleich regionale Identitäten. Rock am Ring läuft noch bis morgen Abend, also rund anderthalb Tage, die vor allem dem Feiern gewidmet sind.

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