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Eine russische Drohne ist auf ein Wohnhaus im Osten Rumäniens gestürzt und hat einen Brand auf dem Dach verursacht. Das Gebäude wurde evakuiert, zwei Personen erlitten leichte Verletzungen. Vor dem Absturz hatte sich die Drohne rund vier Minuten im Luftraum des NATO-Landes befunden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen übte scharfe Kritik und sprach von einer Grenzüberschreitung.
Eine russische Drohne ist auf ein Wohnhaus im Osten Rumäniens gestürzt und hat einen Brand auf dessen Dach verursacht. Das Gebäude wurde umgehend evakuiert, zwei Personen erlitten den Behörden zufolge leichte Verletzungen. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der ukrainischen Grenze.
Vor dem Absturz hatte sich die Drohne rund vier Minuten im Luftraum des NATO-Mitgliedstaates befunden. Die rumänischen Behörden bestätigten die Verletzung des Luftraums und leiteten eine Untersuchung ein. Es ist nicht das erste Mal, dass russische Drohnen in den Luftraum von NATO-Ländern eindringen.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen übte scharfe Kritik an dem Vorfall und sprach von einer Grenzüberschreitung. Die Reaktion der EU unterstreicht die zunehmende Besorgnis über die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf die Sicherheit der Nachbarländer.
Rumänien, das an die Ukraine grenzt, ist seit seinem NATO-Beitritt ein wichtiger Verbündeter an der Ostflanke des Bündnisses. Der Absturz einer russischen Drohne auf bewohntes Gebiet verschärft die Sicherheitsdebatte in der Region und wirft Fragen über die Wirksamkeit der Luftraumabwehr auf.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Zwischenfällen ein, bei denen russische Drohnen oder Trümmerteile auf das Gebiet von NATO-Mitgliedstaaten gefallen sind. Experten warnen, dass solche Vorfälle das Risiko einer unbeabsichtigten Eskalation erhöhen, auch wenn sie bisher nicht als gezielte Angriffe eingestuft wurden.