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Italien: Gesetzentwurf soll traditionelle Touristen-Pferdekutschen verbieten

Italien: Gesetzentwurf soll traditionelle Touristen-Pferdekutschen verbieten

Die traditionellen Pferdekutschen für Touristen, die sogenannten Botticelle, sollen in Italien verboten werden. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde der Abgeordnetenkammer in Rom vorgelegt. Der Vorschlag stammt von Sozialdemokraten, Grünen und der Fünf-Sterne-Bewegung, die Artikel 70 der Straßenverkehrsordnung ändern wollen, der öffentliche Verkehrsdienste mit von Tieren gezogenen Fahrzeugen regelt und damit erlaubt. Tierschutzorganisationen beklagen seit Langem, dass moderne Straßen für die Tiere nicht geeignet sind und dass Pferde bei extremer Hitze auf dem glühend heißen Asphalt kaum laufen können. In der Hitze waren bereits Pferde zusammengebrochen. Für die Befürworter der Änderung gehört die Praxis der Vergangenheit an.

Die traditionellen Pferdekutschen für Touristen, die in Italien als Botticelle bekannt sind, sollen künftig verboten werden. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde der Abgeordnetenkammer in Rom vorgelegt und könnte das seit Langem umstrittene Bild von Pferdegespannen im Herzen der italienischen Hauptstadt grundlegend verändern.

Der Vorschlag stammt von den Sozialdemokraten, den Grünen und der Fünf-Sterne-Bewegung. Die drei politischen Kräfte tragen den Gesetzentwurf gemeinsam und wollen damit einer Praxis ein Ende setzen, die in italienischen Städten zu einem festen Bestandteil des Tourismusbildes geworden ist.

Konkret zielt die Initiative darauf ab, Artikel 70 der Straßenverkehrsordnung zu ändern. Diese Bestimmung regelt öffentliche Verkehrsdienste mit von Tieren gezogenen Fahrzeugen und erlaubt damit ausdrücklich deren Betrieb. Mit der geplanten Änderung würde die rechtliche Grundlage für die Kutschen entfallen.

Hinter dem Vorstoß steht eine lange geführte Debatte. Tierschutzorganisationen beklagen seit Jahren, dass moderne Straßen für die Tiere nicht geeignet sind. Der dichte Stadtverkehr und die harten Fahrbahnen stellen aus ihrer Sicht eine erhebliche Belastung für die eingesetzten Pferde dar.

Besonders die Hitze steht im Zentrum der Kritik. Bei extremen Temperaturen können die Pferde auf dem glühend heißen Asphalt kaum noch laufen, worauf Tierschützer immer wieder hinweisen, wenn es um den Betrieb der Kutschen in den Sommermonaten geht.

Die Sorgen sind nicht nur theoretischer Natur. In der Hitze waren bereits Pferde zusammengebrochen, ein Umstand, der den Befürwortern des Verbots als Beleg dafür dient, dass der Einsatz der Tiere unter solchen Bedingungen ein ernstes Risiko birgt.

Für die Unterstützer der Gesetzesänderung ist das weitere Ziehen von Pferdekutschen im Herzen der Hauptstadt eine Praxis, die der Vergangenheit angehört und nicht der Zukunft. Mit dem Gesetzentwurf in der Abgeordnetenkammer könnte die Auseinandersetzung über die Zukunft der Botticelle nun eine neue Phase erreichen.

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