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Forscher einer Greenpeace-Expedition erkunden die Tiefsee der Arktis und suchen im sogenannten Banana Hole nach unentdeckten Arten und uralten Ökosystemen. Das abgelegene Gebiet zwischen Norwegen und Grönland beherbergt Unterwasserberge und vulkanische heiße Quellen. Unterdessen warnt die Stiftung New Seven Wonders, dass Machu Picchus Status als Weltwunder gefährdet sei.
Forscher einer Greenpeace-Expedition erkunden derzeit eines der am wenigsten erforschten Wildnisgebiete der Erde: die Tiefsee der Arktis. Im Mittelpunkt steht das sogenannte Banana Hole, ein abgelegenes und geheimnisvolles Gebiet der arktischen Hochsee in internationalen Gewässern zwischen Norwegen und Grönland.
Greenpeace zufolge beherbergt das Banana Hole Unterwasserberge sowie vulkanische heiße Quellen, die eine Art lebende Bibliothek der Geschichte unseres Planeten darstellen. Trotz seiner wissenschaftlichen Bedeutung ist das Gebiet jedoch durch den Tiefseebergbau bedroht. Das Greenpeace-Schiff ist Anfang des Monats zu einer einmonatigen Expedition aufgebrochen, um das Bewusstsein für die Gefahren des Tiefseebergbaus zu schärfen.
Bis zum dreißigsten Mai wurde aus Tiefen von bis zu dreitausend Metern live gestreamt. Die Expedition soll bis Anfang Juni dauern und könnte neue Erkenntnisse über bislang unbekannte Meeresbewohner und geologische Formationen liefern, die das Verständnis der arktischen Unterwasserwelt grundlegend erweitern.
In einer anderen Entwicklung hat die Stiftung New Seven Wonders gewarnt, dass Machu Picchus Status als eines der sieben Weltwunder gefährdet sei. Die berühmte Inka-Stätte aus dem fünfzehnten Jahrhundert ist offenbar Opfer ihres eigenen Erfolgs geworden, mit Touristen, die über Gedränge, lange Schlangen und unzuverlässige Verkehrsmittel klagen.
Die Stiftung erklärte, sie erwäge derzeit nicht, Machu Picchu den Status als Weltwunder abzuerkennen, wünsche sich aber Verbesserungen. Sie hofft, mit einer neuen politischen Führung in Peru zusammenarbeiten zu können, um eine positive Lösung für den Erhalt und die nachhaltige Verwaltung der Stätte zu finden.