Der US-Senat hat am Mittwoch den ehemaligen Regierungsräte Kevin Warsh mit 54 zu 45 Stimmen für eine vierjährige Amtszeit als neuer Zentralbankchef bestätigt. Dies folgt dem Ende des Mandats von Jerome Powell, dessen Leitzinsentscheidungen immer wieder vom Präsidenten Donald Trump kritisiert wurden.
Warsh ist der wichtige Verbindungsmann zwischen der Federal Reserve und Wall Street während der Finanzkrise 2008 und strebt eine engere Abstimmung mit dem Weißen Haus an. Während des Bestätigungsverfahrens war es nötig, Ermittlungen gegen Powell im Zusammenhang mit der Renovierung der US-Notenbankzentrale einzustellen.
Die knappste Bestätigungsmehrheit für einen Zentralbankchef in der Geschichte der Federal Reserve wurde nach Angaben von Bloomberg gemeldet. Trump hat versucht, Einfluss auf die Fed zu gewinnen, indem er auch Lisa Cook entlassen wollte und Powell bei seinem Amtsausscheiden im Führungsgremium behalten will.
Warsh hat sich während seines Auftakts in dem Senatsausschuss für Zentralbankangelegenheiten geäußert: "Als Chef der Notenbank werde ich Zinsentscheidungen strikt unabhängig von politischen Erwägungen treffen. Ich bin absolut keine Marionette des US-Präsidenten."
Die Bestätigung Warshs markiert einen wichtigen Moment in einer Phase, bei der die Unabhängigkeit der Federal Reserve unter Druck steht.
Dieser Artikel wurde von AVALW News am Thursday, May 14, 2026 auf Grundlage von 4 verifizierten Nachrichtenquellen aus 2 Landern erstellt. Unser redaktioneller Prozess gleicht Fakten aus mehreren unabhangigen Quellen ab, um eine umfassende und korrekte Berichterstattung zu gewahrleisten. Alle Originalquellen sind unten verlinkt.
