Eigentlich soll ein Ironman ein Event sein, das Spaß macht und für sportliche Höchstleistung steht. Bei der Ironman-Europameisterschaft in Hamburg wurde der Wettkampf am Wochenende jedoch von einem unschönen Zwischenfall überschattet.
Auf einem Streckenabschnitt beim Radfahren sorgten Metallsplitter für Aufregung. Unbekannte hatten die Splitter auf der Strecke verteilt, und entsprechende Bilder zeigten, wie spitz und gefährlich diese kleinen Teile auf dem Asphalt sein konnten.
Wichtig ist dabei die Einordnung, wann genau es passierte. Betroffen war nicht der Wettkampf der Profis, sondern das sogenannte Jedermann-Rennen, bei dem Amateure und Hobby-Triathleten an den Start gehen.
Für viele von ihnen endete die Fahrt abrupt. 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden von den Splittern erwischt und mussten das Rennen mit einem platten Reifen zwischenzeitlich unterbrechen.
Für einen Teil von ihnen war danach gar nichts mehr möglich. 50 der Betroffenen konnten überhaupt nicht mehr weiterfahren, und es gab auch Verletzte, die vor Ort behandelt werden mussten.
Wer für die gefährliche Aktion verantwortlich ist, war zunächst unklar. Die Polizei nahm Ermittlungen auf, um herauszufinden, wer die Metallsplitter auf der Radstrecke verteilt und damit so viele Teilnehmende des Jedermann-Rennens gefährdet hat.
