Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev hat die French Open gewonnen und sich damit einen langgehegten Traum erfüllt. Im Finale des Pariser Grand-Slam-Turniers setzte sich der Hamburger durch und holte den ersten großen Titel seiner Karriere.
Sein Gegner im Endspiel war der 24-jährige Italiener Flavio Cobolli. Zverev war am Nachmittag als Favorit in die Partie gegangen und wurde dieser Rolle am Ende gerecht, auch wenn der Weg zum Sieg alles andere als einfach war.
Für Zverev ist es ein historischer Moment. Er stand bereits zum vierten Mal in einem Grand-Slam-Finale, konnte aber bei keinem der vier wichtigsten Turniere der Welt zuvor gewinnen. Mit dem Erfolg in Paris ist er nun ein neuer deutscher Grand-Slam-Sieger.
Die Bedeutung des Sieges reicht noch weiter. Es ist der erste deutsche Männer-Grand-Slam-Titel seit dem Triumph von Boris Becker bei den Australian Open 1996, womit Zverev eine lange titellose Phase für das deutsche Herrentennis bei den großen Turnieren beendet.
Das Match selbst war ein echter Kraftakt. Die Begegnung ging über fünf Sätze und damit über die volle Länge, ein Hinweis darauf, wie eng und hart umkämpft das Finale war.
Beobachter sprachen von einem unfassbaren und total spannenden Spiel mit Weltklasse-Ballwechseln. Beide Spieler hätten wirklich alles auf dem Platz gelassen und bis zur letzten Minute gekämpft, hieß es unmittelbar nach dem Schlusspunkt.
Am Ende stand der Name Zverev auf der Siegerseite. Nach mehreren vergeblichen Anläufen bei den größten Turnieren der Welt hat der Deutsche damit endlich den Durchbruch geschafft und sich in Paris zum Grand-Slam-Champion gekrönt.
