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EU-Kommission startet Ausschreibung für bis zu sieben KI-Giga-Fabriken in Europa

EU-Kommission startet Ausschreibung für bis zu sieben KI-Giga-Fabriken in Europa

Die Europäische Kommission arbeitet mit Hochdruck am Aufbau einer Infrastruktur, um fortschrittliche KI-Modelle zu trainieren und Europas Rückstand gegenüber globalen Technologie-Konkurrenten zu mindern. Sie hat eine Ausschreibung gestartet, um bis zu sieben KI-Giga-Fabriken in Europa öffentlich zu finanzieren. Die Großrechenzentren mit hochspezialisierten Chips sollen die nächste Generation von KI-Technologien trainieren, insbesondere die fortschrittlichsten großen Sprachmodelle. Der Schritt ist Teil einer umfassenderen Initiative zur technologischen Souveränität, mit der die EU ihre Abhängigkeit von ausländischen Anbietern von Cloud-Diensten und Chips verringern will. In den USA und China sind die Projekte für riesige Rechenzentren bereits in vollem Gange. Kommissionspräsidentin von der Leyen hatte im vergangenen Jahr einen entsprechenden Plan angekündigt. Zehn Mitgliedsländer sind interessiert, eine solche Giga-Fabrik zu beherbergen. Kritiker warnen jedoch vor einer fortbestehenden Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten.

Die Europäische Union will beim Wettlauf um künstliche Intelligenz aufholen und setzt dabei auf eigene Großanlagen. Die Europäische Kommission arbeitet mit Hochdruck am Aufbau einer Infrastruktur, um fortschrittliche KI-Modelle zu trainieren und Europas Rückstand gegenüber globalen Technologie-Konkurrenten zu mindern.

Konkret hat die Kommission dafür nun eine Ausschreibung gestartet. Mit ihr sollen bis zu sieben KI-Giga-Fabriken in Europa öffentlich finanziert werden, ein Vorhaben, das die Grundlage für die Rechenleistung schaffen soll, die für die anspruchsvollsten Anwendungen benötigt wird.

Bei den geplanten Anlagen handelt es sich um Großrechenzentren mit hochspezialisierten Chips. Sie sollen die nächste Generation von KI-Technologien in Europa trainieren, insbesondere die fortschrittlichsten großen Sprachmodelle, die das Herzstück der aktuellen KI-Entwicklung bilden.

Hinter dem Vorstoß steht ein größeres strategisches Ziel. Der Schritt ist Teil einer umfassenderen Initiative zur technologischen Souveränität, mit der die EU ihre Abhängigkeit von ausländischen Anbietern von Cloud-Diensten und Chips verringern will.

Der Druck kommt vor allem von den großen Konkurrenten. In den USA und China sind die Projekte für riesige Rechenzentren bereits in vollem Gange, während Europa bei dieser Infrastruktur bislang hinterherhinkt und nun aufzuholen versucht.

Die aktuelle Ausschreibung ist die Umsetzung eines länger angekündigten Plans. Als Reaktion auf die Entwicklung in den USA und China hatte Kommissionspräsidentin von der Leyen im vergangenen Jahr einen Plan zum Bau von KI-Giga-Fabriken in Europa angekündigt. Das Interesse ist vorhanden: Zehn Mitgliedsländer wären bereit, eine solche Giga-Fabrik zu beherbergen.

Trotz der Ambitionen gibt es auch skeptische Stimmen. Kritiker warnen davor, dass mit den Anlagen zwar eine souveräne europäische Infrastruktur aufgebaut werden kann, dass diese aber weiterhin von ausländischen Lieferanten abhängig bleiben könnte, womit ein zentrales Ziel des Vorhabens nur teilweise erreicht würde.

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