Ein Angriff auf eine Schule im oberbayerischen Schongau hat am Dienstag Bestuerzung ausgeloest. Nach Angaben der Polizei wurden bei der Tat mindestens zwei Maedchen schwer verletzt, die noch am selben Tag aerztlich versorgt werden mussten.
Bei den Verletzten handelt es sich um zwei 13 Jahre alte Schuelerinnen. Nach Polizeiangaben schwebten die beiden Maedchen im Laufe des Tages nicht mehr in Lebensgefahr, was bei den Ermittlern und Angehoerigen fuer eine erste Erleichterung sorgte.
Der mutmassliche Taeter war zunaechst vom Gelaende gefluechtet. Wenig spaeter konnte er nach Angaben der Behoerden in der Naehe einer Sporthalle festgenommen werden, womit die unmittelbare Gefahr fuer die Umgebung gebannt war.
Bei der Festnahme war der Verdaechtige den Ermittlern zufolge mit einem Messer und einer Schusswaffe bewaffnet. Nach Angaben des Bayerischen Innenministeriums war er zuvor bereits psychiatrisch behandelt worden, ein Umstand, der nun in die Ermittlungen einfliesst.
Betroffen von dem Angriff war das Welfengymnasium in Schongau. Die Schule gehoert zu einem groesseren Schulzentrum, zu dem in unmittelbarer Naehe auch eine Realschule und eine Mittelschule zaehlen, was die Sorge in der Kleinstadt zusaetzlich verstaerkte.
Schongau liegt im westlichen Oberbayern. Die Behoerden setzten ihre Ermittlungen zu den genauen Hintergruenden und zum Ablauf der Tat fort, waehrend die Gemeinde den Schock ueber die Gewalt an einer ihrer Schulen zu verarbeiten begann.
