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Berlin nimmt neue S-Bahn-Linie S15 als ersten Abschnitt der S21 in Betrieb

Berlin nimmt neue S-Bahn-Linie S15 als ersten Abschnitt der S21 in Betrieb

In Berlin ist die neue S-Bahn-Linie S15 in Betrieb gegangen, die eine Verbindung zwischen Gesundbrunnen, Wedding und Hauptbahnhof herstellt und den ersten Teilabschnitt der lange geplanten S21 bildet. Eigentlich hätte die Strecke schon 2017 fahren sollen, doch Probleme mit dem Baugrund, die Corona-Pandemie sowie Material- und Personalengpässe führten zu jahrelangen Verzögerungen. Perspektivisch soll die kurze S15 über das Gleisdreieck bis zur Yorckstraße verlängert werden.

In Berlin ist die neue S-Bahn-Linie S15 in Betrieb gegangen, die eine Verbindung zwischen Gesundbrunnen, Wedding und dem Hauptbahnhof herstellt. Sie bildet den ersten Teilabschnitt der lange geplanten S21. Der S-Bahn-Chef und der Projektleiter zeigten sich stolz und sprachen davon, gemeinsam nach Jahren den ersten Schritt und den ersten Auftakt für diesen Abschnitt in Betrieb genommen zu haben. Mit dem ersten Zug werde die erste Strecke befahren, von da an sei sie öffentlich nutzbar.

Für die Beteiligten ist die Eröffnung ein großer Moment. Die Inbetriebnahme wurde als riesiger Meilenstein und toller Erfolg bezeichnet. Tatsächlich hätte die S-Bahn nach den ursprünglichen Plänen schon 2017 fahren sollen, also vor neun Jahren. Dass es so lange gedauert hat, hat nach den Schilderungen mehrere Gründe, die sich über die Jahre angehäuft haben.

Zunächst kamen Probleme mit dem Baugrund hinzu, dann die Corona-Pandemie sowie Material- und Personalengpässe. Durch die lange Bauzeit änderten sich zudem Vorschriften, was wiederum zu neuen Anpassungsbedarfen bei der Planung und bei der Ausführung führte. Am Schluss gab es außerdem noch Abnahmethemen, etwa bei den Notstromaggregaten, die nach den neuesten Regeln ausgeführt werden mussten. Es waren, wie es hieß, viele, viele Details.

Erreichbar ist die S15 unten im Hauptbahnhof, mit einer Station in der Invalidenstraße, zu der ein gläserner Eingangsbereich führt. Kurz nach dem Beginn der Jungfernfahrt ging es vorbei an der Lehrter Straße, mit einem Zwischenstopp in der Nähe der Perleberger Brücke. Die Fahrt markierte den Auftakt für den öffentlichen Betrieb auf der neuen Strecke.

An der Perleberger Brücke soll noch eine neue Haltestelle entstehen. Im Brückenzug, der in Richtung Wedding ausbindet, gibt es bereits Vorsorgemaßnahmen, an denen die Außenbahnsteige für diesen Haltepunkt nachträglich montiert werden können. Damit ist der Bahnhof baulich schon auf eine spätere Ergänzung vorbereitet, auch wenn er zunächst noch nicht angefahren wird.

Langfristig soll aus der kurzen S15 die S21 werden, in einer Verlängerung über das Gleisdreieck bis zur Yorckstraße. Für den zweiten Bauabschnitt liegt der Zeitrahmen nach den Angaben in den 2030er Jahren, für den dritten Bauabschnitt in den 2040er Jahren. Der nun eröffnete Abschnitt ist damit der Anfang eines Projekts, das sich noch über viele Jahre erstrecken wird.

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