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Luxemburg hat das teuerste Internet der EU, Rumänien das günstigste

Luxemburg hat das teuerste Internet der EU, Rumänien das günstigste

Eine Studie des Anbietervergleichs Broadband Genie hat 2.631 Breitbandtarife in 214 Ländern weltweit ausgewertet. Demnach ist Luxemburg mit durchschnittlich 49,99 Euro im Monat das Land mit den teuersten Internetdiensten in der EU, gefolgt von den Niederlanden und Finnland mit je 48,73 Euro. Den günstigsten Zugang bietet Rumänien mit 6,66 Euro, dem siebtniedrigsten Tarif weltweit. Trotz hoher Kosten verzeichneten die Niederlande und Luxemburg 2025 die höchste Internetnutzung in der EU, während Bulgarien und Rumänien einen Anstieg der Haushaltsanschlüsse von 34 beziehungsweise 28 Prozent sahen.

In einer zunehmend vernetzten Welt ist der Internetzugang in den Haushalten in ganz Europa zu einer unverzichtbaren Notwendigkeit geworden. Wie viel die Menschen dafür bezahlen, hängt jedoch stark davon ab, in welchem Land sie leben. Eine neue Auswertung zeigt nun, wer innerhalb der Europäischen Union am meisten und wer am wenigsten für seinen Breitbandanschluss aufbringen muss.

Grundlage der Zahlen ist eine Studie des Anbietervergleichs Broadband Genie. Für die Untersuchung wurden insgesamt 2.631 Breitbandtarife in 214 Ländern weltweit analysiert. Die breite Datenbasis erlaubt es, die Preise der einzelnen EU-Staaten nicht nur untereinander, sondern auch im globalen Vergleich einzuordnen und so ein Gesamtbild der Kosten zu zeichnen.

An der Spitze der teuersten Anbieter steht Luxemburg. Das Großherzogtum ist nach den Ergebnissen der Studie das Land mit den teuersten Internetdiensten in der gesamten Europäischen Union. Die durchschnittlichen monatlichen Kosten für einen Anschluss liegen dort bei 49,99 Euro und damit höher als in jedem anderen Mitgliedstaat der Union.

Knapp dahinter folgen zwei weitere Länder mit einem ähnlich hohen Preisniveau. Die Niederlande und Finnland reihen sich dicht hinter Luxemburg ein, mit durchschnittlichen monatlichen Breitbandpreisen von jeweils 48,73 Euro. Der Abstand zur Spitze ist damit gering, sodass sich am oberen Ende der EU eine kleine Gruppe besonders teurer Märkte herausbildet.

Hohe Preise bedeuten dabei nicht automatisch eine geringere Nutzung. Trotz der höheren Kosten verzeichneten die Niederlande und Luxemburg im Jahr 2025 die höchste Internetnutzung in der Europäischen Union. Die Menschen in diesen Ländern greifen also besonders intensiv auf das Netz zu, obwohl sie dafür mit am tiefsten in die Tasche greifen müssen.

Am anderen Ende der Skala steht Rumänien. Das Land bietet mit durchschnittlich 6,66 Euro im Monat den günstigsten Breitbandzugang in der gesamten EU. Dieser Tarif ist nicht nur innerhalb Europas konkurrenzlos niedrig, sondern stellt zugleich weltweit den siebtniedrigsten Preis dar, den die Studie überhaupt ermittelt hat.

Auch bei der Verbreitung der Anschlüsse zeigt sich Bewegung im Osten des Kontinents. 2025 verzeichneten sowohl Bulgarien als auch Rumänien einen Anstieg der Haushaltsanschlüsse, und zwar um 34 beziehungsweise 28 Prozent. Insgesamt weist Osteuropa weltweit die niedrigsten Internetpreise auf, während Südeuropa bei der Erschwinglichkeit den vierten Platz einnimmt.

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