Eine neue Untersuchung zeigt deutliche Unterschiede bei der Sicherheit auf Europas Straßen. Laut einer Studie von Vignette Switzerland, dem Online-Unternehmen der Schweizer e-Vignette, sind Serbien, Bulgarien und Rumänien die Länder mit der höchsten Todesrate im Straßenverkehr in Europa.
An der Spitze dieser Negativliste steht Serbien. Dort gab es zuletzt 74 Verkehrstote pro Million Einwohner, ein Wert, der die Dimension des Problems im Vergleich zu anderen europäischen Ländern verdeutlicht.
Im europäischen Vergleich fällt Serbien damit besonders stark aus dem Rahmen. Das Land liegt mit dieser Rate 72 Prozent über dem EU-Durchschnitt und ist bereits das zweite Jahr in Folge das gefährlichste Land für Autofahrer in der Erhebung.
Auch in einem der großen westeuropäischen Länder kommt der Fortschritt nur schleppend voran. Frankreich verzeichnet laut der Studie nur langsame Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit.
Am anderen Ende der Skala stehen wie schon in der Vergangenheit die nordischen Länder. Sie sind nach wie vor am sichersten, wobei Norwegen inzwischen gleichauf mit Schweden liegt.
Der Abstand zwischen den sichersten und den gefährlichsten Ländern ist erheblich. Statistisch sind Norwegen und Schweden fast viermal sicherer als Serbien, was den großen Unterschied bei den Todesraten innerhalb Europas unterstreicht.
Für Reisende und Autofahrer ziehen Experten aus den Zahlen praktische Empfehlungen. Sie raten dazu, sich über die lokalen Vorschriften zu informieren, die Routen gut zu planen und auf unbekannten Straßen besonders wachsam zu sein, um das eigene Risiko zu senken.
