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Mindestens acht Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Lagerhäuser in Russland

Mindestens acht Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Lagerhäuser in Russland

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf russisches Gebiet sind nach Angaben russischer Behörden mindestens acht Menschen getötet und mehr als 60 weitere verletzt worden. Getroffen wurden zwei weitläufige Lagerhäuser des großen russischen Online-Händlers Wildberries, eines in der Stadt Kotowsk in der Region Tambow und ein weiteres in Elektrostal, rund 50 Kilometer östlich von Moskau. Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky bestätigte die Angriffe in den sozialen Medien und erklärte, Russland habe die Lager genutzt, um sanktionierte Komponenten für die Drohnenproduktion und Navigationsausrüstung zu beschaffen. Zelensky zufolge wurde zudem eine Ölförderanlage getroffen. Kiew setzt damit seine Luftangriffe auf Energieinfrastruktur und militärische Ziele im Inneren Russlands fort, um die Kriegsanstrengungen Moskaus zu untergraben.

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf russisches Gebiet sind mindestens acht Menschen getötet und mehr als 60 weitere verletzt worden. Das teilten russische Behördenvertreter am Samstag mit. Die Angriffe richteten sich gegen Lagerinfrastruktur im russischen Hinterland und markieren eine weitere Zuspitzung des Luftkriegs, den beide Seiten seit Monaten mit immer größerer Reichweite führen.

Nach Angaben regionaler Behörden trafen ukrainische Drohnen zwei weitläufige Lagerhäuser des großen russischen Online-Händlers Wildberries. Eines der Objekte befindet sich in der Stadt Kotowsk in der Region Tambow, das andere in der Stadt Elektrostal, rund 50 Kilometer östlich von Moskau. Beide Standorte gehören zu den logistischen Knotenpunkten des Unternehmens und liegen deutlich hinter der Frontlinie.

Bei den getroffenen Objekten handelt es sich offiziell um zivile Logistikzentren eines der größten Handelsunternehmen Russlands. Der Umstand, dass bei den Angriffen auf solche Lagerhäuser mindestens acht Menschen ums Leben kamen, verweist auf die hohe Zahl von Beschäftigten an diesen Standorten. Die von russischer Seite genannten Zahlen sind vorläufig und könnten sich im weiteren Verlauf noch verändern.

Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky bestätigte die Angriffe in einem Beitrag in den sozialen Medien. Er erklärte, Russland habe die getroffenen Lagerhäuser genutzt, um sanktionierte Komponenten für die Drohnenproduktion und für Navigationsausrüstung zu beschaffen. Aus ukrainischer Sicht handelte es sich damit nicht um rein zivile Ziele, sondern um Teile der militärischen Versorgungskette des Gegners.

Zelensky fügte hinzu, dass bei der jüngsten Angriffswelle auch eine Ölförderanlage getroffen worden sei. Damit setzt Kiew eine Linie fort, die gezielt auf die Energieinfrastruktur und auf militärische Ziele im Inneren Russlands ausgerichtet ist. Erklärtes Ziel ist es, die Kriegsanstrengungen Moskaus zu untergraben und den Nachschub für die russischen Streitkräfte empfindlich zu stören.

Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Luftangriffe auf Ziele in Russland zuletzt spürbar ausgeweitet. Seit mehr als zwei Jahren werden immer wieder Einschläge tief im russischen Landesinneren gemeldet, fernab der eigentlichen Kampfzone. Für Russland bedeutet das eine zusätzliche Belastung, da nun auch logistische Zentren und Industrieanlagen weit hinter der Front als verwundbar gelten.

Die Angriffe reihen sich in einen Krieg ein, der bereits seit fast viereinhalb Jahren andauert. Beide Seiten tragen ihn zunehmend auch mit Drohnen und weitreichenden Waffen aus, wodurch immer mehr Regionen abseits der unmittelbaren Front betroffen sind. Eine Aussicht auf ein baldiges Ende der Kämpfe ist trotz wiederholter diplomatischer Anläufe weiterhin nicht erkennbar.

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