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Streit um Neuordnung der Kinder und Jugendarbeit in Bremen

Streit um Neuordnung der Kinder und Jugendarbeit in Bremen

In Bremen schwelt seit anderthalb Jahren ein Streit um die Neuordnung der Kinder- und Jugendarbeit, die schon vor Weihnachten 2024 beschlossen wurde. Freie Träger fürchten, dass ihnen Geld gestrichen wird, und zuletzt gingen hunderte Menschen auf die Straße. Künftig soll die Arbeit über sechs Sozialzentren gesteuert werden, wobei Sozialindex und die Zahl der Kinder und Jugendlichen die Zahl der Angebote bestimmen. Stadtteile wie Blumenthal und Walle bekommen eine Einrichtung mehr, in der Neustadt soll dagegen ein Freizeitheim schließen, wogegen Kinder im Jugendhilfe-Ausschuss protestierten. Für 2027 sind 10,8 Millionen Euro für 41 Einrichtungen vorgesehen.

In Bremen schwelt seit anderthalb Jahren ein Streit um die Neuordnung der Kinder- und Jugendarbeit. Schon vor Weihnachten 2024 wurde die Reform beschlossen, und seitdem wird über sie diskutiert, protestiert und verhandelt.

Vor allem die freien Träger schlagen Alarm. Sie fürchten, dass ihnen Geld gestrichen wird, und zuletzt sind deshalb auch hunderte Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Pläne zu protestieren.

Der Jugendhilfe-Ausschuss hat sich heute offenbar ein vorerst letztes Mal mit der großen Reform beschäftigt. Es geht um eine grundlegende Umstellung, wie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Stadt künftig organisiert und gesteuert wird.

Vorgesehen ist, dass die Kinder- und Jugendarbeit neu aufgestellt und künftig über die Sozialzentren der Stadt gesteuert wird. Sechs solcher Sozialzentren, also Gebiete, gibt es, und für sie werden die Angebote neu zugeschnitten.

Ausschlaggebend für die Zahl der Freizeiteinrichtungen und Angebote sind nun der Sozialindex und die Zahl der Kinder und Jugendlichen im jeweiligen Gebiet. So bekommen Stadtteile wie Blumenthal und Walle jeweils eine Einrichtung mehr.

In der Neustadt dagegen gilt das Angebot als zu groß, weshalb dort eine Freizeiteinrichtung schließen soll. Kinder aus der betroffenen Einrichtung protestierten deshalb im Jugendhilfe-Ausschuss, und auch andere fürchten Schließungen oder fühlen sich von der Reform nicht mitgenommen.

Auch die Finanzierung wird neu geregelt. Für die institutionelle Förderung gelten künftig klare Kriterien wie Personal, Größe und Art der Einrichtung. Für das Jahr 2027 sind 10,8 Millionen Euro für 41 Einrichtungen vorgesehen, wobei die Verantwortlichen betonen, man nehme mehr Geld in die Hand als andere Kommunen, um Kindern und Jugendlichen verlässliche Angebote zu machen.

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