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Special Olympics im Saarland mit 4000 Teilnehmern, auch aus Sachsen-Anhalt

Special Olympics im Saarland mit 4000 Teilnehmern, auch aus Sachsen-Anhalt

Im Saarland finden in der kommenden Woche die Special Olympics mit 4000 Teilnehmern statt, das größte inklusive Multisport-Event Deutschlands für Menschen mit geistiger Behinderung. Mit dabei sind rund 100 Athletinnen und Athleten aus Sachsen-Anhalt, darunter Sophie Zimmermann aus Harzgerode, die trotz ihrer Einschränkung in drei Sportarten antritt. Sie schwimmt jede Woche im Freibad Quedlinburg, dreht mit ihrem Vater Lars Tandem-Trainingsrunden und läuft durch den Park. Ihr Vater begleitet und unterstützt sie dabei seit vielen Jahren.

Nicht nur der Fußball hat in diesen Tagen ein großes sportliches Ereignis zu bieten. In der kommenden Woche finden im Saarland die Special Olympics mit 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Es ist das größte inklusive Multisport-Event Deutschlands für Menschen mit geistiger Behinderung.

Auf den Wettbewerb freuen sich auch rund 100 Athletinnen und Athleten aus Sachsen-Anhalt. Mittendrin ist Sophie Zimmermann aus Harzgerode, die trotz ihrer Einschränkung gleich in drei Sportarten unterwegs ist und sich in ihrer Trainingsgruppe sichtlich wohlfühlt.

Jeden Mittwoch verbringt sie eine Stunde im Freibad Quedlinburg, denn das Wasser ist ihr Element. Sie bezeichnet sich selbst als Wasserratte, das Schwimmen ist ihr großes Hobby, und im Becken kann sie zugleich gut abschalten und runterkommen.

Am Beckenrand steht ihr Vater Lars, der sie als Betreuer, Begleiter und Antreiber unterstützt und sie beim Schwimmen kaum korrigieren muss. Er zeigt sich erstaunt darüber, dass seine Tochter immer weitermacht und nicht zwischendurch stehen bleibt. Auch wenn ihr ein Training sehr anstrengend vorkommt, höre sie nicht auf, sagt er, und könne aus seiner Sicht den ganzen Tag schwimmen.

Doch Schwimmen allein reicht Sophie nicht. Mit Helm geht es für sie auch aufs Rad, allerdings nicht auf ein gewöhnliches. Weil sie wegen Ziel- und Gleichgewichtsproblemen nicht allein fahren kann, sitzt sie auf einem Tandem, und ihr Vater hat sich bereit erklärt, das gemeinsam mit ihr zu machen.

Die beiden trainieren auf diese Weise schon seit vielen Jahren, nach Einschätzung des Vaters mindestens seit 2010. Mehrmals in der Woche drehen sie Tandem-Runden von zehn bis zwanzig Kilometern. Lars gibt Tempo und Richtung vor, Sophie radelt mit und hat dabei schon einiges hinter sich gebracht.

Als dritte Disziplin kommt das Laufen hinzu, mit Strecken von etwa drei Kilometern durch den Park. Für Sophie und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus Sachsen-Anhalt verbindet sich mit den Special Olympics so die Aussicht auf neue Erlebnisse und auf das gemeinsame Erleben des Wettkampfs.

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