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Waldbrände, Überschwemmungen und Stürme treffen mehrere EU-Länder

Waldbrände, Überschwemmungen und Stürme treffen mehrere EU-Länder | AVALW News

Europa ist weiterhin mit schweren Unwettern konfrontiert. Waldbrände, Überschwemmungen und Stürme treffen gleich mehrere Länder zur selben Zeit. In Serbien wurden im Naturschutzgebiet Deliblatska Peščara mehr als 1.600 Hektar verwüstet, in Bosnien mussten Dörfer evakuiert werden. In Spanien verletzten sich bei Überschwemmungen in Tarragona elf Menschen, während ein Waldbrand bei Valencia rund 630 Hektar zerstörte. In Polen wurden über das Wochenende mehr als 6.500 sturmbedingte Vorfälle gezählt.

Europa ist weiterhin mit schweren Unwettern konfrontiert. Waldbrände, Überschwemmungen und Stürme treffen derzeit gleich mehrere Länder zur selben Zeit und stellen die Rettungskräfte auf dem gesamten Kontinent vor große Herausforderungen. Von der Balkanhalbinsel über die Iberische Halbinsel bis nach Mitteleuropa kämpfen Behörden und Feuerwehren an mehreren Fronten gegen Flammen, Wassermassen und die Folgen heftiger Stürme.

In Serbien unterstützt eine EU-Einheit mit Hubschraubern und Feuerwehrleuten bei der Bekämpfung eines Brandes. Mehr als 1.600 Hektar wurden im Naturschutzgebiet Deliblatska Peščara verwüstet, einem der größten Sandgebiete der Region. Ein russisches Löschflugzeug sowie Hubschrauber der serbischen Armee leisten ebenfalls Unterstützung, um die Flammen aus der Luft einzudämmen und ein weiteres Übergreifen zu verhindern.

Auch im benachbarten Bosnien spitzte sich die Lage zu. Dort mussten Dörfer wegen eines Waldbrandes evakuiert werden, und alle Hauptverkehrsstraßen wurden gesperrt, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern und die Bevölkerung zu schützen. Kroatische Feuerwehrleute schlossen sich den Löscharbeiten an, als starke Winde die Flammen landeinwärts trieben und die Situation zusätzlich verschärften.

In Spanien richteten unterdessen sowohl Wasser als auch Feuer Schäden an. Bei Überschwemmungen in Tarragona wurden elf Menschen verletzt, nachdem in einigen Gebieten mehr als 145 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen waren. Die plötzlichen Regenmengen setzten Straßen und Grundstücke unter Wasser und überforderten in kurzer Zeit die Entwässerungssysteme in den betroffenen Ortschaften.

Weiter östlich gelang es der Feuerwehr in Valencia, einen Waldbrand unter Kontrolle zu bringen. Rund 630 Hektar wurden hier verwüstet, bevor die Einsatzkräfte die Flammen eindämmen konnten. Mehr als 1.000 Menschen mussten während des Brandes in Sicherheit gebracht werden, ehe sich die Lage in der Region allmählich zu stabilisieren begann.

Weiter nördlich sorgten heftige Stürme für Chaos. Polen verzeichnete über das Wochenende mehr als 6.500 sturmbedingte Vorfälle, von umgestürzten Bäumen bis zu beschädigten Gebäuden. Zwölf Pfadfinderlager wurden vorsorglich evakuiert, um die dort untergebrachten Kinder und Jugendlichen in Sicherheit zu bringen. Nun scheint sich die Lage nach Angaben der Behörden zu beruhigen.

Die Ereignisse der vergangenen Tage zeigen, wie eng die Länder bei der Bewältigung solcher Krisen zusammenarbeiten. Eine EU-Einheit half in Serbien, kroatische Feuerwehrleute rückten in Bosnien aus, und ein russisches Löschflugzeug unterstützte die serbischen Kräfte aus der Luft. Diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit gewinnt an Bedeutung, während mehrere Regionen Europas gleichzeitig mit Bränden, Überschwemmungen und Stürmen zu kämpfen haben.

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