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Portugiesische Galeeren sorgen an Nordspaniens Kueste fuer Alarm

Portugiesische Galeeren sorgen an Nordspaniens Kueste fuer Alarm | AVALW News

An den Straenden der Kantabrischen See im Norden Spaniens haben Portugiesische Galeeren erneut fuer Alarm gesorgt. Allein in San Sebastian wurden an einem einzigen Tag 120 Stiche gemeldet, mehrere Straende hissten die rote Flagge und verboten das Schwimmen. Die meisten Faelle verliefen leicht, einige erforderten jedoch eine Behandlung im Krankenhaus.

Portugiesische Galeeren haben erneut an den Straenden der Kantabrischen See im Norden Spaniens fuer Alarm gesorgt. Die giftigen Meerestiere trieben in groesserer Zahl an die Kueste und zwangen die Verantwortlichen vielerorts dazu, Warnungen auszusprechen und den Badebetrieb einzuschraenken. Fuer viele Urlauber und Einheimische bedeutete das mitten in der Sommersaison unerwartete Einschraenkungen am Meer.

Besonders betroffen war die Stadt San Sebastian. Allein dort wurden an einem einzigen Tag 120 Stiche gemeldet, was das Ausmass der Lage verdeutlicht. An mehreren Straenden gaben die Zustaendigen Warnungen heraus und hissten teils sogar die rote Flagge, mit der das Schwimmen vollstaendig untersagt wird, um weitere Zwischenfaelle zu verhindern.

Die meisten der gemeldeten Faelle verliefen vergleichsweise glimpflich. Dennoch gab es auch Verletzte, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Zu ihnen zaehlten eine 58-jaehrige Frau, eine 32-jaehrige Frau und ein neunjaehriger Junge, die alle nach einem Stich medizinisch versorgt werden mussten und damit zeigten, dass die Begegnung mit den Tieren nicht immer harmlos ausgeht.

Die Zahl der Zwischenfaelle beschraenkt sich nicht auf San Sebastian. An den Straenden der Biskaya wurden bereits in der ersten Haelfte der Saison 323 Stiche registriert. Diese Haeufung ueber einen groesseren Kuestenabschnitt hinweg setzt die Rettungskraefte und die Strandaufsicht unter erheblichen Druck, da sie die Lage im Wasser fortlaufend beobachten muessen.

Die Portugiesische Galeere gilt als eine der gefaehrlichsten Arten, die die spanischen Kuesten erreichen koennen. Ihr Erscheinen sorgt regelmaessig fuer Beunruhigung, denn Badegaeste bemerken die Tiere im Wasser oft erst spaet oder gar nicht, bevor sie mit den Tentakeln in Beruehrung kommen.

Gefaehrlich macht die Galeere vor allem ihr Gift. Ihre Tentakel enthalten ein starkes Toxin, das intensive Schmerzen verursacht. In einigen Faellen kann ein Stich zu Komplikationen fuehren, die eine dringende medizinische Versorgung erforderlich machen, weshalb die Behoerden zur Vorsicht mahnen und vor dem Kontakt mit den Tieren warnen.

Fuer die betroffenen Kuestenorte bedeutet das Auftreten der Galeeren mitten in der Badesaison eine spuerbare Belastung. Zwischen Warnhinweisen, roten Flaggen und zeitweise gesperrten Badebereichen muessen die Verantwortlichen abwaegen, wie sie die Sicherheit der Badegaeste gewaehrleisten, ohne den Strandbetrieb an der beliebten Nordkueste voellig zum Erliegen zu bringen.

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