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FIFA verhängt harte Strafen gegen Argentinien nach WM-Finale

FIFA verhängt harte Strafen gegen Argentinien nach WM-Finale | AVALW News

Die FIFA hat einige der strengsten Sanktionen in der Geschichte der Fußball-WM verhängt, nachdem Spieler aus Argentinien während und nach dem Finale spanische Fußballer angegriffen hatten. Ein Spieler wurde gesperrt, weil er den Spanier Eric Garcia am Hals gepackt und Gavi zu Boden gestoßen hatte, auch Trainer Roberto Ayala erhielt eine Sperre von drei Spielen und eine Geldstrafe. Der argentinische Verband soll zudem eine Geldbuße von 94.000 Euro zahlen und 85.000 Euro in Antirassismusprojekte investieren.

Die FIFA hat einige der strengsten Sanktionen in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft verhängt. Grund dafür ist, dass Spieler aus Argentinien während und nach dem Finale spanische Fußballer angegriffen hatten. Der Weltverband zieht damit deutliche Konsequenzen aus den Ausschreitungen, die das Endspiel überschattet und weit über den sportlichen Rahmen hinaus für Empörung gesorgt hatten.

Im Zentrum der Strafen steht ein argentinischer Spieler, der für mehrere Partien gesperrt wurde. Er hatte den Spanier Eric Garcia am Hals gepackt und den Mittelfeldspieler Gavi zu Boden gestoßen. Die Szenen, die sich rund um das Finale abspielten, gelten als besonders schwerwiegend und bildeten den Kern des Disziplinarverfahrens, das die FIFA anschließend einleitete.

In ihrer Härte reiht sich die Maßnahme in eine kurze Liste besonders drastischer Urteile ein. Erst nach der berüchtigten Beißattacke des Uruguayers Luis Suarez im Jahr 2014 hatte es eine vergleichbar strenge Sanktion gegeben. Dass die FIFA nun erneut zu einem so einschneidenden Mittel greift, unterstreicht, wie ernst der Verband die Vorfälle nach dem Endspiel bewertet.

Betroffen ist nicht nur das Spielerpersonal, sondern auch die Verantwortlichen an der Seitenlinie. Argentiniens Trainer Roberto Ayala wird mit einer Sperre von drei Spielen und einer Geldstrafe belegt. Damit macht die FIFA deutlich, dass sie auch das Verhalten des Betreuerstabs in die Aufarbeitung einbezieht und nicht allein einzelne Akteure auf dem Feld zur Verantwortung zieht.

Über die einzelnen Sperren hinaus trifft es den argentinischen Verband auch finanziell. Wegen einer ganzen Reihe von Vorfällen während der Weltmeisterschaft in den USA soll der Verband eine Geldbuße von 94.000 Euro zahlen. Die FIFA fasst damit mehrere Verstöße zusammen, die sich im Verlauf des Turniers ereignet hatten, zu einer umfassenden Strafe.

Zu den geahndeten Punkten zählen dabei nicht nur die tätlichen Angriffe. Sanktioniert werden auch ein politisches Transparent zu den Falklandinseln sowie diskriminierende Gesänge von Fans. Die FIFA verdeutlicht damit, dass sie neben Gewalt auf dem Platz auch politische Botschaften und diskriminierendes Verhalten von Anhängern nicht toleriert.

Neben der Geldbuße muss der argentinische Verband zusätzlich 85.000 Euro in Antirassismusprojekte investieren. Dieser Teil der Strafe zielt weniger auf reine Bestrafung als auf eine langfristige Wirkung ab und soll dazu beitragen, diskriminierendem Verhalten künftig entgegenzuwirken. In der Summe zählt das gesamte Strafenpaket zu den schärfsten, die der Weltverband je ausgesprochen hat.

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