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Thun geht als Titelverteidiger in die neue Super-League-Saison

Jonas Schmidt Jonas Schmidt jonasschmidt.avalw.com · 91 reads Respect0 Save Share Read only
READS505live count PUBLISHED4 Sept2026 READING TIME3 min584 words LANGUAGEGerman
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Die Schweizer Super League 2026/27 ist gestartet. Titelverteidiger FC Thun trifft auf elf weitere Klubs, Vaduz kehrt zurück und Winterthur ist abgestiegen.

Die neue Saison der Schweizer Super League ist lanciert. Seit dem 24. Juli 2026 rollt der Ball wieder in der höchsten Schweizer Fussballliga, die aus Sponsorengründen offiziell Brack Super League heisst. Als Titelverteidiger geht dabei der FC Thun in die Spielzeit 2026/27.

Dass ausgerechnet Thun als amtierender Meister antritt, verleiht der neuen Saison eine besondere Note. Der Klub zählt nicht zu den traditionellen Grossen des Schweizer Fussballs, weshalb sein Meistertitel in der vergangenen Saison für viel Aufsehen gesorgt hat und in Erinnerung bleiben wird.

Zwölf Teams kämpfen um den Titel

In der Super League treten in dieser Saison zwölf Mannschaften gegeneinander an. Neben Titelverteidiger Thun sind das die klingenden Namen des Schweizer Fussballs wie die Young Boys, der FC Basel, der Grasshopper Club Zürich, Servette, der FC Zürich, St. Gallen, Lugano und Luzern.

Komplettiert wird das Feld durch Lausanne-Sport, Sion sowie den Aufsteiger Vaduz. Damit ist die Liga eine Mischung aus etablierten Spitzenklubs, ambitionierten Herausforderern und Vereinen, die vor allem den Klassenerhalt als oberstes Ziel für die Saison ausgeben dürften.

Vaduz kehrt zurück, Winterthur steigt ab

Für frischen Wind sorgt die Rückkehr des FC Vaduz in die höchste Spielklasse. Der Klub aus dem Fürstentum Liechtenstein, der im Schweizer Ligabetrieb mitspielt, ist nach fünf Jahren Abwesenheit wieder in der Super League vertreten und bringt eine besondere Geschichte mit sich.

Weichen musste dafür der FC Winterthur. Nach vier Saisons in der obersten Liga stieg der Verein in die Challenge League ab. Solche Wechsel gehören zum Fussball dazu und zeigen, wie eng es im Kampf um den Ligaerhalt Jahr für Jahr in der Schweiz zugehen kann.

So funktioniert der Modus

In der Super League kämpfen zwölf Klubs um den Meistertitel und die Plätze in Europa.
In der Super League kämpfen zwölf Klubs um den Meistertitel und die Plätze in Europa.

Der Modus der Super League ist speziell. In einer ersten Phase spielen alle zwölf Teams dreimal gegeneinander, was insgesamt 33 Runden ergibt. In dieser langen Startphase sammelt jede Mannschaft die Punkte, die über die weitere Ausrichtung der gesamten Saison entscheiden.

Danach wird die Liga in zwei Gruppen geteilt. Die besten sechs Teams bilden die Meisterrunde, die hinteren sechs die Abstiegsrunde. In beiden Gruppen wird noch einmal eine Runde gespielt, ehe am Ende der Meister und die Absteiger endgültig feststehen und ermittelt sind.

Der Weg nach Europa

Am oberen Ende der Tabelle geht es nicht nur um den Meistertitel, sondern auch um die begehrten Plätze im europäischen Wettbewerb. Der Schweizer Meister erhält einen Startplatz in der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League und damit die Chance auf die grosse europäische Bühne.

Gerade für die Schweizer Klubs sind solche Auftritte in Europa von grosser Bedeutung. Sie bringen nicht nur sportliches Prestige, sondern sind auch finanziell und für die Ausstrahlung eines Vereins ein wichtiger Faktor, der weit über eine einzelne Saison hinaus nachwirken kann.

Der Kalender der Saison

Die Spielzeit 2026/27 erstreckt sich über viele Monate. Der Startschuss fiel bereits am 24. Juli 2026, und die Saison dauert bis zum 30. Mai 2027. Damit steht den Mannschaften und den Fans erneut eine lange und intensive Fussballsaison mit vielen Runden bevor.

Unterbrochen wird der Spielbetrieb von einer Winterpause. Nach dem 19. Spieltag am 20. Dezember 2026 legt die Liga eine Pause ein, ehe am 16. Januar 2027 wieder gespielt wird. Diese Pause gibt den Teams Zeit, sich für die entscheidende zweite Saisonhälfte gründlich vorzubereiten.

Ausblick auf eine lange Saison

Die grosse Frage der Saison lautet, ob der FC Thun seinen überraschenden Titel verteidigen kann oder ob die traditionellen Kräfte wie die Young Boys und der FC Basel zurückschlagen. Auch die Rolle der übrigen Klubs verspricht über die vielen Runden hinweg viel Spannung.

Klar ist bereits jetzt, dass der Schweizer Fussball wieder zahlreiche Geschichten schreiben wird. Mit dem speziellen Modus, dem Kampf um Europa und dem Titelverteidiger aus Thun bietet die Super League 2026/27 alle Zutaten für eine packende und offene Saison.

4 responses
Moritz Fischer1 week ago

Solide Einschätzung zu Thun.

4
Paul Klein1 week ago

Thun: klar und gut erklärt.

3
Lukas Wagner6 days ago

Sehe ich auch so.

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Guter Punkt.

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Jonas Schmidt 2026-09-04 · 3 min read · 505 reads
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