Lufthansa, Eurowings und Austrian Airlines bauen ihre Verbindungen von Dubai aus massiv aus. Das sind die Termine und Ziele für die Winterreise 2026.
Am 25. Oktober um die Mittagszeit wird das erste Lufthansa-Jet von der Startbahn in Dubai abheben und in Richtung Nordsen fliegen. Zwei Tage später, am 27. Oktober, startet die SWISS in die Schweiz. Diese beiden Daten markieren den Beginn einer der größten Routenerweiterungen zwischen den VAE und Europa in den letzten Jahren. Es ist nicht nur eine symbolische Geste, sondern die konkrete Umsetzung eines massiven Nachfragezuwachses, den die Airlines über Monate hinweg beobachtet haben.
Wer bisher auf Umwege oder lange Wartezeiten angewiesen war, hat ab sofort deutlich mehr Spielraum. Bis zu 36 zusätzliche Flüge pro Woche sollen das Netz dichten. Die Expansion ist gestaffelt: Im Oktober startet das Fundament, im November kommt die Breite hinzu, und im Dezember wird der Bogen mit Wien endgültig geschlossen. Für Reisende aus der Region bedeutet das: Direkte Verbindungen sind wieder die Regel, nicht die Ausnahme.
Der Oktober als Startschuss
Lufthansa übernimmt die Pionierrolle in diesem Winter. Ab dem 25. Oktober verbindet die Airline Dubai direkt mit München und Frankfurt. Das sind die beiden großen Drehkreuze in Deutschland, von denen aus man in alle Himmelsrichtungen weiterfliegen kann. Für Geschäftsreisende, die oft mehrere Städte in einer Woche anfahren, ist diese Direktverbindung ein enormer Zeitgewinn. Man spart die lästigen Umstiege in Doha oder Istanbul und bleibt im Takt.
Zur selben Zeit, am 27. Oktober, meldet sich SWISS International Air Lines zurück. Das Ziel ist Zürich. Für viele ist die Schweiz mehr als nur ein Transitland, es ist eine eigene Destination. Mit der direkten Verbindung wird der Zugang zu den Alpen und den Städten im Mittelland wieder deutlich einfacher. Die beiden Airlines decken damit die wichtigsten wirtschaftlichen und touristischen Ziele im deutschsprachigen Raum ab. Die Kapazitäten sind hier der entscheidende Faktor.

November bringt die Breite
Im November wird es richtig interessant, denn hier kommen die Volumen dazu. Eurowings startet am 1. November mit Flügen nach Berlin und Stuttgart. Zwei Tage später, am 3. November, folgt Köln-Bonn. Das ist ein klares Signal: Der Markt wird nicht nur für die großen Hub-Städte geöffnet, sondern auch für die Metropolen der Wirtschaft und der Kultur. Berlin als Touristenmagnet und Stuttgart als Industriestandort profitieren direkt davon.
Gleichzeitig meldet sich British Airways zurück. Am 3. November startet auch diese Airline ihre Dienste nach Dubai wieder. Damit ist die Verbindung zum Vereinigten Königreich wieder vollständig abgedeckt. Für Reisende, die zwischen dem Nahen Osten und London pendeln, ist das eine enorme Erleichterung. Die gestaffelte Einführung der Flüge bedeutet, dass die Auswahl an Abflugzeiten im November deutlich größer wird als im Oktober. Man muss nicht mehr zwangsläufig früh morgens oder spät abends fliegen, um einen guten Preis zu bekommen.

Wien als krönender Abschluss
Der letzte Baustein fällt im Dezember. Am 12. Dezember startet Austrian Airlines ihre Route zwischen Dubai und Wien wieder. Bis zu fünf Flüge pro Woche sind geplant. Wien hat in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung als Reiseziel erlebt, sei es für Kunst, Kultur oder einfach für die Kulinarik. Die direkte Verbindung macht die Stadt wieder zum easy-to-reach Ziel für Geschäftsleute und Urlauber gleichermaßen.
Zusammen mit den anderen Airlines ergibt sich ein Bild, das im Winter 2026 für viel Bewegung sorgt. Die Frequenz steigt, die Auswahl wächst, und die Preise könnten durch den erhöhten Wettbewerb wieder attraktiver werden. Es ist ein klassischer Fall von Angebot bestimmt Nachfrage. Je mehr Airlines fliegen, desto mehr Menschen fliegen. Das ist gut für die Region, denn es stärkt die Position der VAE als globales Drehkreuz.

Was das für dich bedeutet
Wer plant, in den nächsten Monaten nach Europa zu reisen, sollte jetzt schon aktiv werden. Die ersten Buchungen für die Dezember-Termine sind bereits im Gange. Gerade bei den beliebten Zielen wie München und Wien wird es eng. Die gestaffelte Einführung bedeutet, dass die Kapazitäten im Oktober noch etwas knapper sind als im November. Das ist eine Chance für die, die flexibel sind.
Aber es ist auch eine Warnung. Wenn die Nachfrage so stark ist, wie die Airlines es erwarten, werden die Preise schnell steigen. Die direkte Verbindung ist ein Luxus, den man sich nicht mehr nehmen lassen sollte. Nutze die Möglichkeit, einfach zu buchen und zu fliegen, ohne über Umwege nachzudenken. Die Winterreise 2026 hat eine neue Qualität erreicht, und die liegt in der Einfachheit und der Verfügbarkeit. Das ist der eigentliche Gewinn dieses Trends.
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