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Der Schrebergarten in Zahlen: Wie verbreitet das Kleingartenwesen in Deutschland ist

Maximilian Klein Maximilian Klein maximilianklein.avalw.com · 208 reads Respect0 Save Share Read only
READS376live count PUBLISHED7 Sept2026 READING TIME3 min564 words LANGUAGEGerman
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Rund 900.000 Kleingärten prägen das Bild in Deutschland und werden von Millionen Menschen genutzt. Wir fassen die Zahlen des Bundesverbandes zum Kleingartenwesen zusammen und halten uns dabei an das Veröffentlichte.

Der Schrebergarten ist seit Generationen eine feste Größe im deutschen Alltag und steht für ein Stück grüne Erholung mitten in der Nähe der eigenen Wohnung. Für viele Menschen bedeutet die kleine Parzelle einen Rückzugsort, an dem sie Gemüse anbauen, Blumen pflegen und der Hektik des Alltags entfliehen können.

In diesem Artikel fassen wir auf Grundlage der veröffentlichten Informationen die wichtigsten Zahlen zum deutschen Kleingartenwesen zusammen. Wir schauen uns an, wie viele Gärten es gibt, wie sie organisiert sind und welche Entwicklung sich abzeichnet, und halten uns dabei streng an die verfügbaren Angaben des Bundesverbandes.

Knapp 900.000 Kleingärten

Die Grundzahl verdeutlicht, wie tief das Kleingartenwesen in Deutschland verankert ist. Laut den veröffentlichten Angaben des Bundesverbandes verteilen sich auf die Vereine knapp 900.000 Kleingärten, während weitere rund 200.000 Gärten bei anderen Organisationen gelistet sind, was die enorme Verbreitung dieser Tradition unterstreicht.

Ein dichtes Netz aus Vereinen

Blühende Beete und gepflegte Parzellen gehören für viele Menschen fest zum Bild eines Kleingartens dazu.
Blühende Beete und gepflegte Parzellen gehören für viele Menschen fest zum Bild eines Kleingartens dazu.

Diese vielen Gärten sind keineswegs zufällig verteilt, sondern fest organisiert. Den veröffentlichten Angaben zufolge existieren unter dem Dachverband 20 Landesverbände mit über 13.000 Kleingärtnervereinen, ein dichtes Netz, das die gemeinschaftliche Struktur und die lange Geschichte des organisierten Kleingartenwesens widerspiegelt.

Fünf Millionen Menschen im Garten

Hinter den Parzellen stehen sehr viele Menschen, die von ihnen profitieren. Laut den veröffentlichten Angaben werden die knapp 900.000 Kleingärten von rund fünf Millionen Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern genutzt, wobei Familienangehörige und Freunde in dieser Zahl bereits mit berücksichtigt sind.

44.000 Hektar grüne Fläche

Zusammengenommen bilden die Kleingärten eine beachtliche grüne Fläche. Den veröffentlichten Angaben zufolge umfassen sie insgesamt rund 44.000 Hektar, was etwa 0,25 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche entspricht und die Bedeutung dieser Flächen für das Grün in und um die Städte verdeutlicht.

Ein rückläufiger Trend

Trotz der hohen Zahlen zeigt sich über die Jahrzehnte eine klare Entwicklung. Laut den veröffentlichten Angaben ist die Zahl der Parzellen rückläufig, denn im Jahr 1990 gab es noch etwa 1,3 Millionen Pachtparzellen für den eigenen Obst- und Gemüseanbau, deutlich mehr als heute in den Vereinen gezählt werden.

Vom BDG zum BKD

Auch der organisatorische Rahmen hat sich zuletzt verändert. Den veröffentlichten Angaben zufolge wurde der Dachverband im Jahr 2023 umbenannt, und zwar vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde in den Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands, was die zentrale Rolle der Vereine im Namen noch stärker betont.

Mehr als nur Gemüseanbau

Ein Kleingarten ist längst nicht mehr allein ein Ort zum Anbauen von Obst und Gemüse. Für viele Menschen ist er ein Platz zum Entspannen, zum Gärtnern als Hobby und zum Genießen der frischen Luft, ein grünes Wohnzimmer unter freiem Himmel, das weit über die reine Selbstversorgung hinausgeht.

Grüne Oasen in den Städten

Über den einzelnen Garten hinaus haben die Anlagen auch eine Bedeutung für das Stadtklima. Kleingärten gelten allgemein als wertvolle grüne Oasen in dicht bebauten Gebieten, die zur Artenvielfalt beitragen, für Abkühlung sorgen und einen Ausgleich zum vielen Asphalt und Beton der Städte bieten können.

Ein Ort der Gemeinschaft

Nicht zu unterschätzen ist zudem der soziale Wert dieser Anlagen. In den Vereinen treffen Menschen unterschiedlichster Herkunft und jeden Alters aufeinander, tauschen sich über Pflanzen und Ernten aus und pflegen ein nachbarschaftliches Miteinander, das in vielen Städten sonst seltener geworden ist.

Zwischen Tradition und Wandel

Das Kleingartenwesen bewegt sich damit zwischen langer Tradition und stetigem Wandel. Auch wenn die Gesamtzahl der Parzellen zurückgeht, bleibt das Interesse am eigenen Stück Grün lebendig, und gerade jüngere Menschen entdecken das Gärtnern und den Wunsch nach selbst angebauten Lebensmitteln zunehmend für sich.

Fazit

Zusammenfassend zeigen die Zahlen, dass der Schrebergarten trotz rückläufiger Tendenz ein prägender Teil der deutschen Kultur bleibt. Wenn wir uns an das Veröffentlichte halten, verbinden die knapp 900.000 Kleingärten Erholung, Gemeinschaft und Natur auf eine Weise, die auch in Zukunft ihren Reiz behalten dürfte.

1 responses
Moritz Koch1 week ago

Wirklich nützlicher Beitrag über Gärtnern.

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Maximilian Klein 2026-09-07 · 3 min read · 376 reads
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