Die Viennale hat einen ersten Ausblick auf ihre 64. Ausgabe gegeben. Wir fassen Termine, Retrospektiven und angekündigte Filme des Wiener Filmfestivals 2026 zusammen.
Der Wiener Filmherbst wirft seine Schatten voraus. Die Viennale hat einen ersten Ausblick auf ihre 64. Ausgabe gegeben, die 2026 wieder zahlreiche Filme aus aller Welt nach Wien bringen soll.
Das Internationale Filmfestival zählt zu den wichtigsten kulturellen Terminen des Jahres in Österreich. Schon vor der Eröffnung sind erste Programmpunkte und Schwerpunkte bekannt geworden.
Ein erster Blick auf das Programm
Festivaldirektorin Eva Sangiorgi stellte den Angaben zufolge bei der sommerlichen Pressekonferenz einen ersten Ausblick vor. Das vollständige Programm folgt zu einem späteren Zeitpunkt im Herbst.
Wichtige Termine im Überblick
Das gesamte Programm wird den Angaben zufolge am 13. Oktober 2026 um 20 Uhr präsentiert. Der Vorverkauf der Tickets soll anschließend am 17. Oktober 2026 um 10 Uhr beginnen.
Wann die Viennale stattfindet
Berichten zufolge läuft das Festival von Ende Oktober bis Anfang November. Als Zeitraum werden der 22. Oktober bis zum 3. November 2026 genannt, womit die Viennale erneut knapp zwei Wochen dauert.
Eine Retrospektive zu Robert Aldrich
Gemeinsam mit dem Österreichischen Filmmuseum widmet die Viennale dem US-Regisseur Robert Aldrich eine Retrospektive. Gezeigt werden den Angaben zufolge seltene Filmkopien seiner bekanntesten Werke.
Klassiker in seltenen Kopien

Zur Aldrich-Schau zählen den Angaben zufolge Werke wie Kiss Me Deadly aus dem Jahr 1955 und Ulzana's Raid aus dem Jahr 1972. Sie sollen die Bandbreite seines Schaffens über mehrere Jahrzehnte zeigen.
Weitere Schwerpunkte und Reihen
Neben der Retrospektive kündigt die Viennale weitere Reihen an. Dazu zählt den Angaben zufolge eine Werkschau der libanesischen Filmemacherin Jocelyne Saab sowie ein Programm zum experimentellen Filmemacher Phil Solomon.
Österreichischer Film der Neunziger
Ein eigener Schwerpunkt widmet sich dem österreichischen Film der 1990er Jahre. Ausgewählte Arbeiten sollen zeigen, wie eine damals neue Generation den Alltag und den städtischen Raum in den Blick nahm.
Wiederentdeckte Amateurfilme
Der Dokumentarfilm Alpe Adria Underground! von Vasko Pregelj beschäftigt sich den Angaben zufolge mit Amateurfilmklubs im sozialistischen Jugoslawien und stützt sich auf hunderte wiederentdeckte und digitalisierte Filme.
Neue österreichische Beiträge
Auch aktuelle Produktionen aus Österreich sind vertreten. Genannt werden Berichten zufolge Die Blutgräfin von Ulrike Ottinger mit Isabelle Huppert, Everytime von Sandra Wollner sowie The Loneliest Man in Town von Tizza Covi und Rainer Frimmel.
Ein Fest für das Kino
Die Viennale versteht sich seit Jahrzehnten als Schaufenster für anspruchsvolles Kino. Neben aktuellen Produktionen bekommen historische und experimentelle Arbeiten hier regelmäßig eine große Bühne.
Was Besucher erwartet
Für das Publikum bedeutet das Festival zwei Wochen mit dichten Spielplänen in mehreren Wiener Kinos. Wer bestimmte Vorstellungen sehen möchte, sollte den Vorverkauf und die Programmpräsentation im Blick behalten.
Wie es weitergeht
Mit der Programmpressekonferenz am 13. Oktober werden die letzten offenen Fragen geklärt. Bis dahin bleibt die Vorfreude auf ein Festival, das Wien auch 2026 für einige Tage zur Filmstadt machen soll.
Schöner tiefer Blick auf Viennale.

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