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Eine russische Drohne ist auf ein Wohngebäude im Osten Rumäniens gestürzt und hat einen Brand auf dem Dach verursacht. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen, das Gebäude wurde evakuiert. Die Drohne befand sich rund vier Minuten im Luftraum des NATO-Landes. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und die NATO verurteilten den Vorfall scharf.
Ein schwerwiegender Vorfall hat die Spannungen zwischen Russland und der NATO weiter verschärft: Eine russische Drohne ist auf ein Wohngebäude im Osten Rumäniens gestürzt und hat einen Brand auf dem Dach des Hauses verursacht. Zwei Personen erlitten nach Angaben der Behörden leichte Verletzungen, das Gebäude musste evakuiert werden. Die Drohne hatte sich vor dem Absturz rund vier Minuten im Luftraum des NATO-Mitgliedslandes befunden.
Die Reaktionen auf höchster internationaler Ebene fielen unmissverständlich aus. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen übte scharfe Kritik an Moskau und sprach von einer klaren Grenzüberschreitung Russlands. Die NATO verurteilte das Vorgehen ebenfalls und erklärte, das Bündnis werde seine Verteidigung weiter verstärken. NATO-Generalsekretär Mark Rutte warnte, das Verhalten Russlands stelle eine Gefahr für alle dar.
Rutte bekräftigte zudem, die NATO werde jeden Zentimeter des Territoriums ihrer Verbündeten verteidigen. Das Bündnis stehe in engem Kontakt mit den rumänischen Behörden und warte die Ergebnisse der laufenden Untersuchung ab. Die NATO hatte bereits im vergangenen Jahr die Operation Östlicher Wachposten gestartet, um der zunehmenden Bedrohung durch Drohnen an der Ostflanke des Bündnisses zu begegnen.
Vor Ort liefen nach dem Absturz umfangreiche Ermittlungen. Das Gelände wurde von den Behörden abgesichert, und Anwohner durften zunächst nicht in ihre Häuser zurückkehren. Es ist nicht das erste Mal, dass russische Drohnen im Zusammenhang mit Angriffen auf die benachbarte Ukraine in den Luftraum eines NATO-Landes eindringen, doch der direkte Einschlag auf ein bewohntes Gebäude markiert eine neue Eskalationsstufe.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj versprach Rumänien Unterstützung beim Schutz des Luftraums und vereinbarte mit seinem rumänischen Amtskollegen eine Zusammenarbeit militärischer und ziviler Fachleute. Rumänien reagierte seinerseits mit der Schließung des russischen Generalkonsulats in Constanța und erklärte den Konsul zur Persona non grata, eine diplomatische Maßnahme, die die Schwere des Vorfalls unterstreicht.