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Der französische Präsident Emmanuel Macron soll den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko davor gewarnt haben, sein Land noch stärker in den Krieg Russlands gegen die Ukraine hineinziehen zu lassen. Kiew hatte zuvor mehrfach vor einer möglichen neuen russischen Offensive aus Belarus gegen die Nordukraine gewarnt.
Der französische Präsident Emmanuel Macron soll den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko in einem diplomatischen Gespräch davor gewarnt haben, sein Land noch stärker in den Krieg Russlands gegen die Ukraine zu verwickeln. Die Warnung erfolgte vor dem Hintergrund zunehmender Bedenken, dass Belarus eine aktivere Rolle im Konflikt übernehmen könnte.
Die ukrainische Regierung in Kiew hatte in den vergangenen Wochen mehrfach davor gewarnt, dass Russland offenbar mit Hilfe von Belarus eine neue Offensive gegen die Nordukraine vorbereite. Geheimdienstberichte deuteten auf verstärkte militärische Aktivitäten in der Grenzregion hin, was die Spannungen in der Region weiter verschärfte.
Lukaschenko bestritt jegliche Pläne, sein Land in den Krieg zu verwickeln. Er betonte, dass Belarus nur dann militärisch aktiv werde, wenn es eine direkte Aggression gegen belarussisches Territorium gebe. Diese Position hat der belarussische Machthaber seit Beginn des Konflikts immer wieder betont, obwohl sein Land Russland bereits als Aufmarschgebiet für die erste Phase der Invasion im Februar 2022 diente.
Die diplomatische Initiative Macrons wird von europäischen Beobachtern als Versuch gewertet, die Eskalation des Konflikts einzudämmen und Belarus von einer direkten Beteiligung an Kampfhandlungen abzuhalten. Frankreich hat sich in den vergangenen Monaten verstärkt um diplomatische Kanäle bemüht, um den Druck auf alle Beteiligten aufrechtzuerhalten.
Sicherheitsexperten warnen, dass eine belarussische Beteiligung am Krieg die Frontlinie erheblich erweitern und die ohnehin angespannte Sicherheitslage in Osteuropa weiter destabilisieren würde. Die NATO-Mitgliedstaaten beobachten die Entwicklungen an der belarussisch-ukrainischen Grenze mit wachsender Sorge und haben ihre Verteidigungsbereitschaft in der Region entsprechend verstärkt.