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Ukraine koennte EU-Beitrittsverhandlungen noch im Juni beginnen

Ukraine koennte EU-Beitrittsverhandlungen noch im Juni beginnen

Mehrere EU-Diplomaten zeigen sich optimistisch, dass Ungarn sein Veto gegen die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine vor dem EU-Gipfel am 18. Juni aufheben koennte. Die Ukraine koennte damit das erste Verhandlungskapitel ueber Grundrechte eroeffnen.

Mehrere EU-Diplomaten haben sich gegenueber Euronews sehr optimistisch geaeussert, dass Ungarn sein Veto gegen den Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine noch vor dem naechsten EU-Gipfel am 18. Juni aufheben koennte. Dies waere ein historischer Durchbruch fuer die Ukraine nach Jahren des Wartens.

Sollte Ungarn seine Blockade aufgeben, koennte die Ukraine das erste Verhandlungskapitel mit der Europaeischen Union eroeffnen. Dieses erste sogenannte Verhandlungscluster betrifft den Bereich der Grundrechte und ist ein wichtiger erster Schritt auf dem langen Weg zur EU-Mitgliedschaft.

In den Entwuerfen fuer die Schlussfolgerungen des kommenden EU-Gipfels findet sich bereits ein Verweis auf die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen. EU-Diplomaten werten dies als ein klares Signal dafuer, dass die Union sich auf diesen Schritt vorbereitet.

Der Beitritt der Ukraine steht ganz oben auf der Agenda von Antonio Costa, dem Praesidenten des Europaeischen Rates, und Ursula von der Leyen, der Praesidentin der Europaeischen Kommission. Nach Einschaetzung der Diplomaten scheinen alle wichtigen Akteure auf einer Linie zu sein.

Dass alle EU-Mitgliedstaaten auf einer Seite stehen koennten, waere eine seltene Einigkeit bei EU-Gipfeln. Bisher hatte insbesondere Ungarn unter Ministerpraesident Viktor Orban den Beginn von Beitrittsgespraechen wiederholt blockiert.

Fuer die Ukraine waere der Beginn der Verhandlungen ein bedeutender Schritt, denn nach Jahren des Wartens und des bewaffneten Konflikts mit Russland wuerde das Land erstmals konkrete Gespraeche ueber eine Integration in die Europaeische Union aufnehmen koennen.

Parallel zu den Entwicklungen rund um die Ukraine beraten die Handels- und Finanzminister aus aller Welt heute in Paris beim jaehrlichen OECD-Ministertreffen. Die Auswirkungen der geopolitischen Spannungen auf die Weltwirtschaft und den internationalen Handel stehen dabei im Mittelpunkt der Gespraeche.

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