Vor vierzig Jahren wurde der einst ausgerottete Bartgeier im Nationalpark Hohe Tauern wieder angesiedelt. Heute leben wieder Hunderte Tiere in den Alpen. Ein Blick auf eine der schönsten Erfolgsgeschichten des Naturschutzes.
Wer in den Hohen Tauern den Blick nach oben richtet, kann mit etwas Glück einen ganz besonderen Anblick erleben. Hoch über den schroffen Gipfeln zieht ein gewaltiger Vogel seine Kreise, ruhig und beinahe lautlos. Es ist der Bartgeier, einer der eindrucksvollsten Bewohner der Alpen, dessen Geschichte von einem wirklich bemerkenswerten Wandel erzählt.
In diesem Beitrag werfen wir einen ruhigen Blick auf eine der schönsten Erfolgsgeschichten des heimischen Naturschutzes. Wir schauen darauf, warum dieser Vogel einst verschwand, wie seine Rückkehr überhaupt gelang und wie es heute um ihn bestellt ist. Es ist eine Geschichte von Fehlern, von viel Geduld und am Ende von einer echten Versöhnung mit der Natur.
Vom Menschen ausgerottet
Um die heutige Bedeutung dieser Rückkehr richtig zu verstehen, lohnt sich zunächst ein Blick zurück in die Vergangenheit. Laut den vorliegenden Informationen wurde der Bartgeier zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts im gesamten Alpenraum ausgerottet, und zwar durch gezielte Verfolgung, die auf völlig falschen Annahmen beruhte.
Der Vogel galt damals zu Unrecht als gefährlich, und genau das wurde ihm am Ende zum Verhängnis. Laut den vorliegenden Informationen war es dieser tief verwurzelte Irrglaube, der dazu führte, dass eine der majestätischsten Arten des Alpenraums über viele Jahrzehnte hinweg vollständig aus unseren Bergen verschwand.
Ein Neubeginn im Jahr 1986

Doch die Geschichte des Bartgeiers endete zum Glück nicht mit seinem Verschwinden aus den Alpen. Laut den vorliegenden Informationen gelang im Rahmen eines europaweiten Zuchtnetzwerks am 25. Mai 1986 die erste Wiederansiedlung im Nationalpark Hohe Tauern, ein Datum, das heute als echter Wendepunkt gilt.
In diesem Jahr blicken wir daher auf ein durchaus bemerkenswertes Jubiläum zurück. Laut den vorliegenden Informationen sind seit jener ersten Freilassung genau vierzig Jahre vergangen, in denen aus einem mutigen Versuch nach und nach ein tragfähiges und international beachtetes Naturschutzprojekt geworden ist.
Hunderte Vögel kehrten zurück
Was einst mit einzelnen Tieren begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer echten Bewegung im gesamten Alpenraum. Laut den vorliegenden Informationen wurden seit dem Start des Projekts insgesamt mehr als 260 junge Bartgeier in den Alpen freigelassen, ein deutlicher Beleg für den langen Atem aller Beteiligten.
Österreich spielte dabei von Anfang an eine ganz zentrale Rolle in diesem großen Vorhaben. Laut den vorliegenden Informationen wurden hierzulande 63 dieser jungen Vögel in die Freiheit entlassen, und zwar allesamt im Nationalpark Hohe Tauern, der damit zur eigentlichen Wiege der Rückkehr in Österreich wurde.
450 bis 500 Tiere in den Alpen
Der Blick auf die heutigen Bestandszahlen zeigt eindrucksvoll, wie weit dieser lange Weg inzwischen geführt hat. Laut den vorliegenden Informationen leben mittlerweile wieder rund 450 bis 500 Bartgeier im gesamten Alpenraum, eine Zahl, die vor vierzig Jahren wohl kaum jemand ernsthaft für möglich gehalten hätte.
Diese Entwicklung ist umso beeindruckender, wenn man den damaligen Ausgangspunkt bedenkt. Laut den vorliegenden Informationen stand die Art im Alpenraum einst bei null, sodass heute jeder einzelne kreisende Vogel als lebendiger Beweis dafür gilt, dass sich geduldiger Naturschutz über die Jahre tatsächlich auszahlen kann.
Nachwuchs auch im Jahr 2026
Besonders erfreulich ist, dass die Bartgeier längst nicht mehr nur ausgewildert werden, sondern sich auch ganz von selbst vermehren. Laut den vorliegenden Informationen gab es im Jahr 2026 in den Hohen Tauern sechs Brutpaare, von denen fünf tatsächlich brüteten und vier davon erfolgreich ihren Nachwuchs großzogen.
Auch die jüngsten Tiere machen bereits von sich reden und sorgen für spürbare Zuversicht. Laut den vorliegenden Informationen wurden vier junge Bartgeier großgezogen, deren erste Flugversuche für Anfang Juli erwartet wurden, während zusätzlich zwei junge Vögel namens Alosa und Zierli neu ausgewildert wurden.
Ein Sinnbild der Geduld
Die Rückkehr des Bartgeiers ist damit weit mehr als nur eine erfreuliche Nachricht aus der Welt der heimischen Vögel. Laut den vorliegenden Informationen zeigt sie auf eindrückliche Weise, dass sich ein einst vom Menschen verursachter Verlust mit genügend Wissen, guter Zusammenarbeit und viel Ausdauer tatsächlich wieder gutmachen lässt.
Wenn heute ein Bartgeier über den Hohen Tauern seine ruhigen Kreise zieht, dann trägt er eine ganze Geschichte mit sich. Es ist die Geschichte eines Fehlers, der erkannt wurde, und einer Rückkehr, die vierzig lange Jahre gebraucht hat. Und vielleicht ist gerade das die schönste Erinnerung daran, dass sich der lange Atem am Ende wirklich lohnt.
Viel über Hohe Tauern gelernt.
