Mit dem neuen Impfkalender 2026 hat die STIKO ihre Empfehlungen zur Grippeimpfung aktualisiert. Von neuen Risikogruppen bis zum Wechsel des Impfstoffs, hier sind die wichtigsten Punkte für Herbst und Winter.
Sobald die Tage kürzer werden und die ersten kühleren Winde durch die Straßen ziehen, beginnt in Deutschland traditionell auch die Zeit der Erkältungen und grippalen Infekte. Gerade jetzt lohnt es sich, einen genaueren Blick auf das Thema Grippeschutz zu werfen, bevor die eigentliche Saison so richtig losgeht.
Denn wie in jedem Jahr gibt es auch für diesen Herbst und Winter aktualisierte Empfehlungen der zuständigen Fachleute. Diese betreffen nicht nur die Frage, wer sich überhaupt impfen lassen sollte, sondern auch, welche Impfstoffe dabei zum Einsatz kommen. Werfen wir also gemeinsam einen Blick auf die wichtigsten Punkte.
Der neue Impfkalender 2026
Zunächst einmal lohnt sich der Blick auf die zentrale Grundlage für all diese Empfehlungen. Nach den vorliegenden Informationen hat die Ständige Impfkommission, kurz STIKO genannt, einen neuen Impfkalender für das Jahr 2026 veröffentlicht, in dem sämtliche aktuellen Impfempfehlungen übersichtlich zusammengefasst wurden.
Ein solcher Kalender ist dabei weit mehr als nur eine trockene Auflistung von Terminen und nüchternen Zahlen. Nach den vorliegenden Informationen dient er vielmehr als verlässliche Orientierung für Ärztinnen und Ärzte ebenso wie für Patientinnen und Patienten, die wissen möchten, welche Impfungen in ihrer jeweiligen Lebenssituation wirklich sinnvoll sind.
Wer sich impfen lassen sollte
Eine der häufigsten Fragen lautet natürlich, für wen die jährliche Grippeimpfung überhaupt empfohlen wird. Nach den vorliegenden Informationen richtet sich die Empfehlung vor allem an sogenannte Risikogruppen, zu denen unter anderem ältere Menschen, Schwangere sowie Personen mit chronischen Vorerkrankungen gezählt werden.
Doch damit ist die Liste der betroffenen Gruppen noch längst nicht vollständig. Nach den vorliegenden Informationen wird die Impfung ebenso Menschen nahegelegt, die beruflich einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, etwa weil sie in ihrem Arbeitsalltag mit sehr vielen anderen Personen in engem Kontakt stehen müssen.
Neu: Kontakt zu Tieren
Besonders interessant ist in dieser Saison eine Neuerung, die durchaus aufhorchen lässt. Nach den vorliegenden Informationen wird die jährliche Grippeimpfung nun auch für Menschen empfohlen, die regelmäßig engen Kontakt zu bestimmten Tieren haben, darunter Schweine, Geflügel, Wildvögel sowie Robben und weitere Tierarten.
Hinter dieser Erweiterung der Empfehlung steht ein durchaus nachvollziehbarer Hintergrund. Nach den vorliegenden Informationen hängt sie mit der weltweiten Ausbreitung bestimmter Vogelgrippe-Varianten zusammen, weshalb Menschen mit häufigem Tierkontakt hier als eine besonders zu schützende Gruppe in den Blick genommen werden.
Von vier auf drei Stämme
Auch bei den Impfstoffen selbst hat sich in diesem Jahr etwas Grundlegendes verändert. Nach den vorliegenden Informationen empfiehlt die STIKO nun den Wechsel von den bisherigen vierfachen, also quadrivalenten, hin zu dreifachen, den sogenannten trivalenten Grippeimpfstoffen, was durchaus eine spürbare Anpassung darstellt.
Diese Umstellung erfolgt jedoch keineswegs willkürlich oder einfach so aus dem Nichts heraus. Nach den vorliegenden Informationen folgt sie vielmehr entsprechenden Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation sowie der zuständigen europäischen Arzneimittelbehörde, die diesen Schritt bereits zuvor auf den Weg gebracht hatten.
Der beste Zeitpunkt
Neben dem Wer und dem Womit stellt sich vielen natürlich auch die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt. Nach den vorliegenden Informationen gelten die Monate von Oktober bis etwa Mitte Dezember als der ideale Zeitraum, damit der Schutz rechtzeitig zu Beginn der eigentlichen Grippewelle vollständig aufgebaut ist.
Für ältere Menschen gibt es zudem noch eine besondere Empfehlung, die man durchaus kennen sollte. Nach den vorliegenden Informationen wird für Personen ab sechzig Jahren ein sogenannter Hochdosis-Impfstoff oder ein besonders aufbereiteter, adjuvantierter Impfstoff empfohlen, um den Schutz gerade in dieser Altersgruppe zu verstärken.
Impfen in der Apotheke

Zum Schluss lohnt sich noch ein Blick darauf, wo genau man sich eigentlich impfen lassen kann. Nach den vorliegenden Informationen dürfen Apotheken in Deutschland bereits seit dem Jahr 2022 Erwachsene gegen Grippe und gegen Covid-19 impfen, was den Zugang zu diesen Schutzimpfungen für viele Menschen spürbar erleichtert hat.
Und dieser Weg soll künftig sogar noch weiter ausgebaut werden. Nach den vorliegenden Informationen sieht eine Ende 2025 beschlossene Reform vor, das Impfen in Apotheken auf alle sogenannten Totimpfstoffe auszuweiten. Wer sich schützen möchte, hat also immer mehr niedrigschwellige Möglichkeiten, dies auch tatsächlich zu tun.
Wirklich nützlicher Beitrag über Impfkalender 2026.
Verfolge Impfkalender 2026 und das hilft.
Wahr.