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Weltspitze in der Tiefe: Wie die Schweiz zum globalen Deeptech-Champion wird

Lukas Wolf Lukas Wolf lukaswolf.avalw.com · 558 reads Respect0 Save Share Read only
READS32live count PUBLISHED21 Sept2026 READING TIME3 min664 words LANGUAGEGerman
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Ein neuer Bericht zeigt, dass die Schweiz weltweit führend beim Anteil des Wagniskapitals für Deeptech ist. Mit Rekordinvestitionen, Spitzenuniversitäten wie der ETH Zürich und einer starken Robotikszene entwickelt sich das Land zum globalen Innovationschampion.

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Die Schweiz ist zwar ein vergleichsweise kleines Land, doch wenn es um die Welt der innovativen Technologien geht, spielt sie ganz weit oben in der obersten Liga mit. Ein neuer Bericht zeigt nun eindrucksvoll, dass sich das Land zu einem echten globalen Vorreiter im Bereich der sogenannten Deeptech-Startups entwickelt hat, die auf tiefgreifender wissenschaftlicher Forschung beruhen.

Ein kleines Land ganz gross

Unter dem Begriff Deeptech versteht man Jungunternehmen, deren Geschäftsmodell auf besonders anspruchsvollen wissenschaftlichen und technologischen Durchbrüchen basiert. Laut dem Swiss Deep Tech Report 2026 hat sich die Schweiz in genau diesem zukunftsträchtigen Bereich eine international führende Position erarbeitet, die weit über ihre eigentliche Landesgrösse hinausgeht.

Diese bemerkenswerte Entwicklung ist keineswegs ein reiner Zufall, sondern das Ergebnis eines aussergewöhnlich starken Innovationsumfelds. Laut Berichten verbindet das Land eine exzellente Forschung mit einem stetig wachsenden Interesse von Investoren, was gemeinsam einen fruchtbaren Boden für die Entstehung wegweisender neuer Technologieunternehmen schafft und deren Wachstum kräftig fördert.

Rekordverdächtige Investitionen

Wie dynamisch sich dieser Sektor in den vergangenen Jahren entwickelt hat, zeigt sich besonders deutlich an den aktuellen Investitionszahlen. Laut dem Swiss Deep Tech Report 2026 hat sich die Finanzierung von Deeptech in der Schweiz seit dem Jahr 2015 ungefähr verfünffacht und erreichte im Jahr 2025 mit rund 2,6 Milliarden Dollar einen absoluten Rekordwert.

Doch nicht nur der Deeptech-Bereich allein verzeichnete ein solch beeindruckendes und starkes Wachstum. Laut Berichten sammelten die Schweizer Startups im Jahr 2025 insgesamt rund 2,95 Milliarden Franken in 354 Finanzierungsrunden ein, was einem Anstieg von fast 24 Prozent entspricht und zugleich den ersten jährlichen Zuwachs seit dem Jahr 2022 markiert.

Spitzenreiter bei Deeptech

Besonders bemerkenswert ist der hohe Anteil des Wagniskapitals, der in der Schweiz ganz gezielt in die Deeptech fliesst. Laut dem Swiss Deep Tech Report 2026 belegt das Land hier weltweit den ersten Platz, denn zwischen 2020 und 2026 gingen ganze 63 Prozent des Risikokapitals in diesen Bereich, deutlich mehr als etwa in China oder in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Auch im Verhältnis zur eigenen Bevölkerungszahl schneidet die Schweiz aussergewöhnlich stark und überzeugend ab. Laut Berichten wurden pro Kopf gerechnet rund 1470 Dollar in Deeptech investiert, womit das Land in Europa klar an der Spitze steht und weltweit zu den drei führenden Nationen gehört, gemeinsam mit Israel und den Vereinigten Staaten.

Universitäten als Talentschmieden

Ein ganz entscheidender Faktor hinter diesem wirklich beeindruckenden Erfolg sind die herausragenden Hochschulen des Landes. Laut Berichten zählen die ETH Zürich und die EPFL in Lausanne zu den forschungsstärksten Universitäten in ganz Europa und gehören zu den produktivsten Quellen für innovative Ausgründungen im Bereich der Deeptech überhaupt.

Wie leistungsfähig diese Institutionen tatsächlich sind, verdeutlicht eine besonders eindrückliche und aussagekräftige Zahl. Laut dem Swiss Deep Tech Report 2026 hat allein die ETH Zürich seit dem Jahr 2020 ganze 192 von Wagniskapital finanzierte Deeptech-Startups hervorgebracht und liegt damit sogar noch vor so renommierten Institutionen wie dem MIT und Stanford.

Robotik und Mikrochips

Fortschrittliches Rechnen und Mikroelektronik zählen zu den grossen Stärken der Schweizer Deeptech-Szene.
Fortschrittliches Rechnen und Mikroelektronik zählen zu den grossen Stärken der Schweizer Deeptech-Szene.

Ein Bereich, in dem die Schweiz ganz besonders glänzt, ist die zukunftsweisende und faszinierende Welt der Robotik. Laut Berichten bringt das Land pro Kopf gerechnet rund dreieinhalb Mal so viele von Investoren unterstützte Robotik-Startups hervor wie die Vereinigten Staaten und sogar fünfmal so viele wie das Vereinigte Königreich, was seine grosse Stärke eindrücklich unterstreicht.

Auch in weiteren hochspezialisierten und anspruchsvollen Feldern setzt die Schweiz wichtige Massstäbe für die Zukunft. Laut Berichten erlebt der Bereich des fortgeschrittenen Rechnens gerade ein absolutes Rekordjahr bei der Finanzierung, gestützt auf eine sehr starke Basis in der Mikroelektronik sowie bei hochpräzisen Sensoren, die weltweit einen ausgezeichneten Ruf geniessen.

Eine Lücke bei den grossen Runden

Trotz all dieser bemerkenswerten Erfolge zeigt der Bericht auch eine deutliche Herausforderung für die weitere Zukunft des Landes auf. Laut dem Swiss Deep Tech Report 2026 stammen bei den ganz grossen Finanzierungsrunden von 100 Millionen Dollar und mehr rund 88 Prozent des Kapitals von ausländischen Investoren, während einheimische Geldgeber nur etwa 12 Prozent beisteuern.

Diese Lücke bei den spätphasigen Investitionen birgt jedoch zugleich eine sehr grosse Chance für den Standort Schweiz. Laut Berichten könnten einheimische Investoren ihre Beteiligung in dieser entscheidenden Wachstumsphase deutlich ausbauen und so dazu beitragen, dass die vielversprechendsten Schweizer Technologieunternehmen auch langfristig im eigenen Land fest verankert bleiben.

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Lukas Wolf 2026-09-21 · 3 min read · 32 reads
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