Die Schweiz führt seit fünfzehn Jahren in Folge die Rangliste der innovativsten Länder der Welt an; dahinter stecken herausragende Universitäten, hohe Investitionen in die Forschung und eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und jungen Unternehmen.
Wenn man an die grossen Zentren der weltweiten Innovation und der modernen Technologie denkt, kommen einem zunächst vielleicht vor allem riesige Länder wie die Vereinigten Staaten oder China in den Sinn. Doch tatsächlich trägt seit vielen Jahren ein vergleichsweise sehr kleines Land ganz oben auf der langen Liste der innovativsten Nationen der ganzen Welt den ersten Platz, und dieses erstaunliche kleine Land ist die Schweiz.
Ein kleines Land mit grosser Wirkung
Die Schweiz ist, gemessen an ihrer Fläche und an der Zahl ihrer Einwohner, zweifellos eines der kleineren Länder auf der ganzen Weltkarte, und dennoch spielt sie in der Welt der Innovation eine erstaunlich grosse und wichtige Rolle. Trotz ihrer eher bescheidenen Grösse gelingt es diesem Land immer wieder aufs Neue, selbst die grössten und mächtigsten Wirtschaftsnationen der Welt in Sachen Erfindergeist deutlich zu übertreffen.
Unter dem Begriff Innovation versteht man ganz allgemein die Fähigkeit, kluge neue Ideen zu entwickeln und diese anschliessend auch erfolgreich in nützliche Produkte, Dienstleistungen oder ganze Unternehmen zu verwandeln. Gerade in dieser besonderen Kunst, aus einem ersten flüchtigen Gedankenblitz etwas wirklich Handfestes und Wertvolles zu erschaffen, ist die Schweiz seit langer Zeit eine wahre und beinahe unangefochtene Meisterin.
Die Nummer eins der Welt
Dass die Schweiz tatsächlich das innovativste Land der ganzen Welt ist, ist keineswegs nur eine leere und stolze Behauptung, sondern wird Jahr für Jahr durch eine sehr angesehene internationale Rangliste immer wieder eindrücklich bestätigt. Eine bedeutende und weltweit anerkannte Organisation vergleicht dabei regelmässig die Länder der gesamten Erde danach, wie erfinderisch und innovativ sie im direkten Vergleich zueinander tatsächlich sind.
Das wirklich Erstaunliche daran ist, dass die Schweiz diese wichtige weltweite Rangliste inzwischen schon seit unglaublichen fünfzehn Jahren ganz ununterbrochen und dazu auch noch überaus souverän anführt. Kein anderes Land auf der Welt hat es bisher geschafft, sich über einen derart langen Zeitraum hinweg so beständig und so eindeutig an der absoluten Spitze dieser bedeutenden weltweiten Wertung zu behaupten.
Universitäten als Motor

Doch wie schafft es ein derart kleines Land eigentlich, über so viele Jahre hinweg die ganze Welt in Sachen Innovation immer wieder so deutlich anzuführen? Ein ganz entscheidender Teil der Antwort auf diese wirklich spannende Frage liegt zweifellos in den herausragenden Universitäten und Hochschulen des Landes, die zu den allerbesten und angesehensten Bildungsstätten auf der ganzen Welt gezählt werden.
An diesen weltberühmten Bildungsstätten forschen und arbeiten kluge Köpfe aus allen Ecken der Erde gemeinsam an den wegweisenden Technologien von morgen. Hier entstehen tagtäglich nicht nur bahnbrechende neue wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch die klugen Ideen und die hervorragend ausgebildeten Fachleute, die zusammen das solide Fundament für die vielen erfolgreichen Innovationen und jungen Unternehmen des Landes bilden.
Von der Idee zum Unternehmen
Eine besonders wichtige Rolle im gesamten Innovationsgeschehen der Schweiz spielen die vielen jungen und aufstrebenden Unternehmen, die man gemeinhin auch als Startups zu bezeichnen pflegt. Dabei handelt es sich um ganz neu gegründete Firmen, die mit einer frischen und oft völlig neuartigen Idee an den Markt gehen, um damit ein bestimmtes Problem auf eine deutlich bessere Weise zu lösen als alle anderen zuvor.
Sehr häufig entstehen solche vielversprechenden Startups direkt aus den Universitäten heraus, wenn talentierte Studierende oder Forschende beschliessen, aus ihrer wissenschaftlichen Erfindung ein eigenes richtiges Unternehmen aufzubauen. Auf diese Weise wandert eine kluge Idee gewissermassen ganz direkt vom Hörsaal oder aus dem Forschungslabor hinaus in die weite Welt der Wirtschaft und schafft dort schliesslich einen echten Nutzen.
Forschung, Patente und Zusammenarbeit
Damit aus guten Ideen am Ende auch tatsächlich erfolgreiche Innovationen werden können, investiert die Schweiz seit jeher sehr grosse Summen an Geld in die wissenschaftliche Forschung und in die Entwicklung. Sowohl der Staat als auch zahlreiche private Unternehmen geben bereitwillig sehr viel Geld dafür aus, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und daraus nützliche neue Produkte und clevere Verfahren zu entwickeln.
Ein weiteres wichtiges Geheimnis des grossen Schweizer Erfolgs liegt zudem in der aussergewöhnlich engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen den Universitäten, den grossen etablierten Unternehmen und den vielen kleinen Startups. Dank dieser guten Verbindung können neue Erkenntnisse aus der Forschung besonders rasch und reibungslos in die Praxis überführt werden, was am Ende allen Beteiligten gleichermassen zugutekommt.
Ein Vorbild für die Zukunft
Neben den grossen Universitäten und den vielen jungen Startups profitiert die Schweiz noch von einer ganzen Reihe weiterer günstiger Bedingungen, die ihren anhaltenden Erfolg gut erklären können. Dazu zählen unter anderem eine bemerkenswert stabile und verlässliche Wirtschaft, eine hervorragend ausgebildete Bevölkerung sowie zahlreiche traditionsreiche Branchen wie etwa die starke Pharmaindustrie und die weltberühmte Uhrenherstellung.
Das eindrückliche Beispiel der kleinen Schweiz zeigt der ganzen Welt auf sehr schöne Weise, dass für den grossen Erfolg im Bereich der Innovation eben nicht allein die schiere Grösse eines Landes entscheidend ist. Vielmehr kommt es vor allem auf eine gute Bildung, auf kluge Zusammenarbeit und auf den nötigen Mut an, aus vielversprechenden Ideen tatsächlich etwas Neues und Wertvolles für die gesamte Gesellschaft zu erschaffen.
Häufige Fragen

Keep subscribing to Lukas WolfHer next filing reaches you the moment it publishes, on her own subdomain.
Subscribe
